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und seinen Vollkommenheiten.
Gütigkeit, die erste Welt so lange Zeit, eb sie die Fluth verheerte!
3. Noch immer gibst du Sündern
Raum, der Strafe zu entgehen. Du
ren Baum nicht
Du schonest sein
—denleben.
6. Laß diese Langmuth und Geduld, Gott, unsre Herzen rühren! Nie
— müsse deine Vaterhuld zur Sicherheit
uns führen! Trag uns erbarmend
fernerhin; doch gib uns auch dabei
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38. 1
den Sinn, daß wir die Sünde hassen, und uns noch in der Gnadenzeit den Reichthum deiner Gütigkeit zur Buße leiten lassen.
Mel. Wunderbarer König. —.—
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gönne blöden Augen, die zum Ir⸗
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dischen kaum taugen, daß sie in die
———— i˖‚ĩ˖ĩqcPcec,gé?é‚é‚?˖?:?, Strahlen deiner Langmuth blicken, , L. die den Erdkreis huldreich schmücken,
und zugleich .—. und den Deinen, wie die Sonne
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scheinen.
2. Wasser, Luft und Erde, ja dein ganz Gebiete ist ein Schauplatz dei⸗ ner Güte. Deiner Langmuth Ehre, wird durch neue Proben immer herr⸗ licher erhoben. O wie weit, o wie breit streckt sie ihre Flügel üher Berg und Hügel! 5 RR
3. Was wir davon denken, was wir sagen können, ist ein Schatten nur zu nennen. Tag vor Tag zu schonen, Tag vor Tag zu dulden, so viel Millionen Schulden, und dazu ohne Ruh lieben, die dich hassen: Herr, wer kann das fassen?
4. Du vergibest Sünde, hörst der Sünder Flehen, wenn sie weinend vor dir stehen. Deine Rechte dräuet, und erbarmt sich wieder, legt die Pfeile gerne nieder, da man doch, wenn du noch sie kaum weggeleget, dich zum Zorn erreget.
5. Herr, es hat noch keiner, der zu dir gegangen, statt der Gnade Recht empfangen; wer zu deinen Füßen sich mit Thränen senket, dem wird Straf und Schuld geschenket. Unser Schmerz rührt dein Herz, und du willst der Armen gnädig dich erbarmen.
6. Höchster, sei gepriesen, daß du so verschonest, und uns nicht nach Werken lohnest. Deiner Hand sei Ehre, die so wohl regieret und mit Ruhm den Scepter führet. Fahre fort, Zions Hort, Langmuth aus⸗ zuüben und die Welt zu lieben.
Lob der heiligen Dreieinigkeit. Mel. Allein Gott in der Höh.— 15. 39 zott, unserm Gott allein
sei Ehr! Ihm Vank für seine Gnade! Uns drücket nun sein Zorn nicht mehr! geheilt ist unser Schade. Er, der uns seinen Frieden gab, schaut auf die Erde nun herab mit Lieb und Wohlgefallen.


