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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung : [nebst] Evangelien und Episteln
Entstehung
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sich selbst den Grund zur ewgen Ruhe rauben. Wer treulich hier dein Wort zu seiner Richtschnur macht, dem gibt es Licht und Trost auch in der Todesnacht.

4. Mein Gott, bewahre mich vor aller falschen Lehre, und hilf, daß ich dein Wort mit festem Glauben ehre! Gib deinen Geist ins Herz, der Lust und Kräfte gibt, daß man die Wahrheit lernt, prüft, glaubt, erfährt und übt.

Mel. Ach Gott und Herr.

. ott ist mein Hort,

10.

... 2 SIII IPIIISIII und auf sein Wort soll meine 2..

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Seele Hauen. Ich wandle hier,

2

8 2 E E* mein Gott, vor dir, im Glauben,

nicht im Schauen.

2. Dein Wort ist wahr, laß immer⸗ dar mich seine Kräfte schmecken. Laß keinen Spott, o Herr, mein Gott! mich von dem Glauben schrecken.

3. Wo hätt ich Licht, wofern mich nicht dein Wort die Wahrheit lehrte? Gott, ohne sie verstünd ich nie, wie ich dich würdig ehrte.

4. Dein Wort erklärt der Seele Werth, Unsterblichkeit und Leben. Zur Ewigkeit ist diese Zeit von dir mir übergeben.

5. Dein ewger Rath, die Missethat der Sünder zu versühnen, den kennt ich nicht, wär mir dies Licht nicht durch dein Wort erschienen.

6. Nun darf mein Herz in Reu und Schmerz der Sünden nicht ver⸗ zagenz nein, du verzeihst, lehrst mei⸗ nen Geist ein gläubig Abba! sagen.

7. Mich zu erneun, mich dir zu weihn, ist meines Heils Geschäfte. Durch meine Müh vermag ichs nie! dein Wort gibt neue Kräfte.

8. Herr, unser Hort, laß uns dies Wort! denn du hasts uns gegeben.

¹

Erster Theil. Vom Worte Goites. 11

Es sei mein Theil; es sei mir Heil und Kraft zum ewgen Leben.

Mel. Wer nur den lieben Gott. 7.

11 Der du das Dasein mir

* gegeben, wie preis ich dich, o Gott, dafür! Nie kann mein Dank dich gnug erheben! durch Chri⸗ stum schenktest du es mir. Kein Licht, kein Trost erfreute mich, kennt ich nicht, Jesu Christe, dich.

2. Auf ungewissen finstern Pfaden würd ich ein Raub des Irrthums sein; mit Sündenschuld und Fluch beladen, müßt ich des Richters Rache scheun; ich fände keinen Trost in Noth; mich schreckte stündlich Grab und Tod.

3. Wozu hat mich mein Gott er⸗ schaffen? was ist auf Erden meine Pflicht? wird auch mein Geist im Tod entschlafen? und, hält Gott künftig ein Gericht, wie werd ich im Gericht bestehn? wie der verdienten Straf entgehn?

4. Entscheidet die Vernunft die Fragen durch ihrer Einsicht schwaches Licht? Hebt sie die Zweifel, die mich plagen? und bleibt der Trost, den ste verspricht? Ach! ohne Christi Licht und Heil wär Finsterniß und Tod mein Theil.

5. Ja, du hast mich den Finster⸗ nissen des Irrthums, und der Sünde Macht durch deine Lehre, Herr, ent⸗ rissen; ihr Licht zerstreut des Zweifels Nacht. Du zeigest mir des Höchsten Rath, und führst mich auf der Wahr⸗ heit Pfad.

6. Ich weiß, wozu mich Gott er⸗ schaffen; ich kenne meine ganze Pflicht. Mein Geist wird nicht im Tod ent⸗ schlafen; wer an dich glaubt, wird im Gericht durch dich, o Heiland, wohl bestehn, und dann verklärt dich selber sehn.

7. O Jesu, laß mich deiner Lehre gehorchen mit stets größrer Lust, und keines Spötters Wahn zerstöre dein Heiligthum in meiner Brust. Mein ganzes Leben preise dich! Dein Heil erfreu im Tode mich!