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Evangelisches Kirchengesangbuch für den Konsistorialbezirk Cassel / herausgegeben vom Königlichen Konsistorium zu Cassel unter Mitwirkung des Gesamt-Synodal-Ausschusses
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11. Wie weißt du das?

Aus dem heiligen Evangelio und aus den Worten vom Sakrament und bei seinem Leib und Blut, im Sakrament mir zum Pfand gegeben.

12. Wie lauten die Worte?

Unser Herr Jesus Christus in der Nacht, da er ver⸗ raten ward, nahm er das Brot, dankete und brachs und gabs seinen Jüngern und sprach: Nehmet hin und esset, das ist mein Leib, der für euch gegeben wird. Solches thut zu meinem Gedächtnis.

Desselbigengleichen nahm er auch den Kelch nach dem Abendmahl, dankete und gab ihnen den und sprach: Nehmet hin und trinket alle daraus, dieser Kelch ist das neue Testa⸗ ment in meinem Blut, das für euch und für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Solches thut, so oft ihrs trinket, zu meinem Gedächtnis.

13. So glaubest du, daß im Sakrament der wahre Leib und das wahre Blut Christi sei? Ja, ich glaube es. 14. Was bewegt dich, das zu glauben?

Die Worte Christi: Nehmet hin und esset, das ist mein Leib; trinket alle daraus, das ist mein Blut. 15. Was sollen wir thun, wenn wir seinen Leib essen und sein Blut trinken

und das Pfand also nehmen?

Wir sollen seinen Tod und Blutvergießen verkündigen, und gedenken, wie er uns gelehret hat: Solches thut, so oft ihrs thut, zu meinem Gedächtnis.

16. Warum sollen wir seines Todes gedenken und denselbigen verkündigen?

Daß wir lernen glauben, daß keine Kreatur habe können genug thun für unsere Sünden, denn Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch, und daß wir lernen erschrecken vor unsern Sünden und dieselbigen lernen groß achten und uns seiner allein freuen und trösten und also durch denselbigen Glauben selig werden. ö

17. Was hat ihn denn bewegt, für deine Sünden zu sterben und dafür genug zu thun?

Die große Liebe zu seinem Vater, zu mir und zu andern Sündern, wie geschrieben stehet. Joh. 15. Röm. 5. Gal. 2. Eph. 5.