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bringen wir die Geduld und Buße dir.
5. Diese Opfer nimm in Gnaden von ergebnen Herzen an, und laß keinen Feind uns schaden, der dich nicht vertragen kann; wenn Herodis Schwert gewetzt. so behalt uns unverletzt!
6. Nun, wir gehn von deiner Krippen: Laß mit Segen uns von dir. Zeig uns Bahn durch Dorn und Klippen, still der Feinde Mordbegier; mach uns selbst den Weg bekannt, der
uns führt ins Vaterland. Benj. Schmolck, 1672—1737.
Mel.: Meinen Jesum laß ich nicht.
54* Jehn, großer Wun⸗
— derstern, der aus Jakob ist erschienen, meine Seele will so gern dir an deinem Feste dienen. Nimm doch, nimm doch gnädig an, was ich Armer schenken kann.
2. Nimm das Gold des Glaubens hin, wie ichs von dir selber habe und damit beschenket bin; so ist dirs die liebste Gabe; laß es auch bewährt und rein in dem Trübsalsofen sein.
3. Nimm den Weihrauch des Gebets, laß ihn gnädig dir ge⸗ nügen; Herz und Lippen sollen stets, ihn zu opfern, vor dir liegen. Wenn ich bete, nimm es auf und sprich Ja und Amen drauf.
4. Nimm die Myrrhen bitt⸗ rer Reu; ach, mich schmerzet meine Sünde! Aber du bist
Epiphanias.
fromm und treu, daß ich Trost und Gnade finde und nun fröhlich sprechen kann: Jesus nimmt mein Opfer an! Erdm. Neumeister, 1671—1758.
Mel.: Valet will ich dir geben.
55 O König aller Ehren,
— Herr Jesu, Davids Sohn, dein Reich soll ewig währen, im Himmel ist dein Thron; hilf, daß allhier auf Erden den Menschen weit und breit dein Reich bekannt mag werden zur ewgen Seligkeit.
2. Von deinem Reiche zeu⸗ gen die Leut aus Morgen⸗ kand, die Knie sie vor dir beugen, dieweil sie dich erkannt. Der Stern auf dich hinweiset, dazu das göttlich Wort; drum man dich billig preiset, daß du bist unser Hort.
3. Du bist ein großer Kö⸗ nig, wie uns die Schrift ver⸗ meldt, doch achtest du gar wenig vergänglich Gut und Geld, prangst nicht auf hohem Rosse, trägst keine güldne Kron, sitz'st nicht in festem Schlosse; hier hast du Spott und Hohn.
4. Doch zieret, dein Glanz erstreckt sich weit, dein Güt allzeit regieret und dein Gerechtigkeit. Du wollst die Frommen schützen durch dein Macht und Ge⸗
walt, daß sie im Frieden sitzen,
die Bösen stürzen bald.
5. Du wollst dich mein er⸗ barmen, in dein Reich nimm mich auf, dein Güte schenk mir
bist du schön ge⸗ ö
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