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Evangelisches Kirchengesangbuch für den Konsistorialbezirk Cassel / herausgegeben vom Königlichen Konsistorium zu Cassel unter Mitwirkung des Gesamt-Synodal-Ausschusses
Entstehung
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6. Hilf du uns durch die Zeiten und mache fest das Herz, 91 selber uns zur Seiten und führ uns heimat⸗ wärts. Und ist es uns hie⸗ nieden so öde, so allein, o laß in deinem Frieden uns hier schon selig sein.

Eleonore Fürstin Reuß 1835.

Mel.: Es ist das Heil uns kommen. 47 Das liebe neue Jahr geht an, das alte hat ein Ende; drum jauchzt und freut sich jedermann, er⸗ hebt sein Herz und Hände zu unserm Gott im Himmelsthron, dankt ihm und seinem lieben Sohn, auch Gott dem heilgen Geiste 2. Gott Vater hat den Sohn gesandt, Gott Sohn ist Mensch geboren, Gott heilger Geist macht das bekannt uns, die wir warn verloren. Im selgen, lieben Gotteswort ge⸗ schrieben ists an manchem Ort und wird uns klar verkündet. 3. Die reine Lehr und Sa⸗ krament wir hab'n in unserm Lande, fromm Obrigkeit, gut Regiment, Glück, Heil in allem Stande. Gott krönt das Jahr mit seinem Gut, hält Kirch und Schul in guter Hut, auch aller Christen Häuser. 4. Das danken wir dem lieben Herrn und freun uns solcher Güte. Er woll den Feinden steurn und wehrn und uns hinfort behüten. Er geb ein selig neues Jahr und he

Unw-Sibl. Glesse

Neujahr.

uns zu der Engel Schar, da wolln wir ihn schön preisen! Cyriatus Schneegaß, 1546—1597.

Mel: Herzlich thut mich verlangen.

urch Trauern und 48. D durch Plagen, durch Not, durch Angst und Pein, durch Hoffnung und durch Klagen, durch Sorgen groß und klein bin ich, Gott⸗ lob, gedrungen; dies Jahr ist hingelegt; dir, Gott, sei Lob ge⸗ sungen, mein Herze wird erregt.

2. Der du mich hast er⸗ bauet, in dir besteht mein Heil; dir ist mein Glück ver⸗ trauet, du bist und bleibst mein Teil. Du hast mich wohl erhalten, du bist mein fester Trost; dich laß ich ferner walten, wenn mich die Not anstoßt.

3. Mein Gott, o meine Liebe, was du willst, will auch ich, gib, daß ich nichts ver⸗ übe, was irgend wider dich. Dir ist mein Will ergeben, ja, er ist nicht mehr mein, ieweil mein ganzes Leben dein 19 0 wünscht zu sein.

4. Nach dir soll ich mich schicken, und, Herr, ich wills auch thun. Soll mich die Armut drücken, ich will dabei beruhn. Soll mich Verfolgung plagen, ja, Dera befiehl du mir. Soll ich Verachtung tragen, ach, ich gehorch auch hier.

5. Soll 4 verlassen leben, Herr Gott, dein Wille gilt. olh ich in Angsten schweben

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