10 Advent.
Mel.: Meinen Jesum laß ich nicht. 20 omm, du wertes
2 Lösegeld, dessen alle and daflen nw. komm, o Hei⸗ land aller Welt, Thor und Thüren stehen offen; komm in götrlich hoher Zier, komm, wir warten mit Begier!
2. Zeuch auch in mein Herz hinein, o du großer Ehren⸗ könig; laß mich deine Woh⸗ nung sein! Bin ich armer Mensch zu wenig, ei, so soll mein Reichtum sein, wenn du bei mir ziehest ein.
3. Nimm mein Hosianna an mit den Sieges⸗Palmen⸗ zweigen; so viel ich nur immer kann, will ich Ehre dir er⸗ zeigen und im Glauben dein Verdienst mir zueignen zum Gewinst.
4. Hosianna, Davids Sohn! ach Herr, hilf, laß wohlgelingen, 10 dein Scepter, Reich und Kron uns viel Heil und Segen bringen, daß in Ewigkeit besteh: Hosianna in der Höh!
Joh. Gottfr. Olearius, 1635—1711.
Eigene Melodie.
* acht hoch die Thür, 2l. M die Thor macht weit, es kommt der Herr der Hünaneuh ein König aller
önigreich, ein Heiland aller Welt zugleich, der Heil und Leben mit sich bringt; der⸗ halben jauchzt, mit Freuden singt: Gelobet sei mein Gott, mein Schöpfer reich von Rat.
2. Er ist gerecht, ein Helfer wert, Sanftmütigkeit ist sein Gefährt, sein Königskron ist Heiligkeit, sein Scepter ist Barmherzigkeit; all unser Not zu End er bringt, derhalben jauchzt, mit Freuden singt: Gelobet sei mein Gott, mein Heiland groß von That.
3. O wohl dem Land, o wohl der Stadt, so diesen König bei sich hat; wohl allen Herzen insgemein, da dieser König ziehet ein. Er ist die rechte Freudensonn, bringt mit sich lauter Freud und Wonn. Gelobet sei mein Gott, mein Tröster früh und spat.
4. Macht hoch die Thür, die Thor macht weit, eur Herz zum Tempel zubereit; die Zweiglein der Gottseligkeit steckt auf mit Andacht, Lust und Freud; so kommt der König auch zu euch, ja Heil und Leben mit zugleich. Gelobet sei mein Gott, voll Rat, voll That, voll Gnad.
5. Komm, o mein Heiland Jesu Christ, meins Herzens Thür dir offen ist; ach zeuch mit deiner Gnaden ein, dein Freundlichkeit auch uns erschein.
ein heilger Geist uns führ und leit den Weg zur ewgen Seligkeit. Dem Hamten dein, o Herr, sei ewig Preis und Ehr.
Georg Weißel, 1590—1688.
———95SI‚SS‚.Scen
FIIA


