Pfingsten.
3. Du bist das Haupt, hingegen wir Sind Glie— der, ja es kommt von dir Auf uns Licht, Trost und Leben, Heil, Fried und Freude, Stärk und Kraft, Erquickung, Labsal, Herzenssaft Wird uns von dir ge— geben; Bringe, zwinge Mein Gemüthe, Mein Ge— blüte, Daß es preise, Dir als Siegsherrn Ehr erweise.
4. Zeuch, Jesus, uns, zeuch uns nach dir, Hilf, daß wir forthin für und für Nach deinem Reiche trach— ten. Laß unser Thun und Wandel sein, Wo Zucht und Demuth tritt herein, All üppigkeit verachten! Unart, Hoffahrt Laß uns meiden, Christlich leiden, Wohl ergründen, Wo die Gnade sei zu finden.
5. Sei, Jesus, unser Schutz und Schatz, Sei unser Ruhm und fester Platz, Darauf wir uns verlas⸗ sen; Laß suchen uns was droben ist: Auf Erden wohnet Trug und List, Es ist auf allen Straßen Lügen, Trügen, Angst und Plagen. Die da nagen, Die da quälen Stündlich arme Christenseelen.
6. Herr Jesu, komm, du Gnadenthron, Du Sie⸗ gesfürst, Held, Davids Sohn, Komm, stille das Ver⸗ langen; Du, du bist allen uns zu gut, O Jesu, durch dein theures Blut Ins Heiligthum gegangen; Komm schier, hilf mir; Dann so sollen, Dann so wollen
Wir ohn Ende Fröhlich kualfe in die Hände. Chr. Homburg, 1681.
Pfingsten. 25. Eigene Melodie.
1. Mun bitten wir den heiligen Geist Um den rechten Glauben allermeist, Daß er uns behüte an unsrem Ende, Wenn wir heimfahrn aus diesem Elende. Kyrieleison!


