Passionszeit.
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3. Ja, Vater, ja, von Herzensgrund, Leg auf, ich will dir's tragen; Mein Wollen hängt an deinem Mund, Mein Wirken ist dein Sagen. O Wunder⸗ lieb, o Liebesmacht, Du kannst, was nie kein Mensch gedacht, Gott seinen Sohn abzwingen; O Liebe, Liebe, du bist stark, Du streckest den ins Grab und Sarg, Vor dem die Felsen springen!
4. Mein Lebetage will ich dich Aus meinem Sinn Dich will ich stets, gleich wie du mich, Du sollst sein meines Her⸗ zens Licht, Und wann mein Herz in Stücke bricht, Sollst du mein Herze bleiben; Ich will mich dir, mein höchster Ruhm, Hiermit zu deinem Eigenthum Be⸗ ständiglich verschreiben.
5. Ich will von deiner Lieblichkeit Bei Nacht und Tage singen, Mich selbst auch dir zu aller Zeit Zum Freudenopfer bringen. Mein Bach des Lebens soll sich dir Und deinem Namen für und für In Dank⸗ barkeit ergießen, Und was du mir zu gut gethan,
Das will ich stets, so tief ich kann, In mein Gedächt⸗ nis schließen.
nicht lassen, Mit Liebesarmen fassen;
P. Gerhardt, + 1676.
15.
Mel.: Herzlich thut mich verlangen. 1. OHaupt voll B und voller Hohn; O Haupt zum Spott ge
einer Dornenkron; höchster Ehr und Zier, Jetzt aber
Gegrüßet seist du mir!
2. Du edles Angesichte, Dafür sonst schrickt und
scheut Das große Weltgewichte, Wie bist du so be⸗ Wer hat dein Augen⸗
speit, Wie bist du so erbleichet!
lut und Wunden, Voll Schmerz bunden Mit
O Haupt, sonst schön gekrönet mit höchst verhöhnet,


