Fest der Erscheinung.
Feste dienen; Nimm doch, nimm doch gnädig an, Was ich Armer schenken kann.
2. Nimm das Gold des Glaubens hin, Wie ich's von dir selber habe Und damit beschenket bin; So ist dir's die liebste Gabe; Laß es auch bewährt und rein In des Elends Ofen sein.
3. Nimm den Weihrauch des Gebets, Laß ihn gnädig dir genügen. Herz und Lippen sollen stets, Ihn zu opfern, vor dir liegen; Wenn ich bete, nimm es auf Und sprich Ja und Amen drauf.
4. Nimm die Myrrhen bittrer Reu; Ach, mich schmerzet meine Sünde! Aber du bist fromm und treu, Daß ich Trost und Gnade finde, Und nun
fröhlich sprechen kann: Jesus nimmt mein Opfer an. E. Neumeister, 1 1756. 12.
Mel.: O Jesu Christ, meins Lebens Licht. (Oder in der Mel.: Erhalt uns, Herr.)
1. G Jesu Christe, wahres Licht, Erleuchte die dich kennen nicht, Und bringe sie zu deiner Herd, Daß ihre Seel auch selig werd.
2. Erfülle mit dem Gnadenschein, Die in Irr⸗ thum verführet sein, Auch die, die heimlich noch ficht an In ihrem Sinn ein falscher Wahn.
3. Und was sich sonst verlaufen hat Von dir, das suche du mit Gnad Und sein verwundt Gewissen heil, Laß sie am Himmel haben Theil.
4. Den Tauben öffne das Gehör, Die Stummen richtig reden lehr, Die nicht bekennen wollen frei, Was ihres Herzens Glauben sei.
5. Erleuchte die da sind verblendt, Bring her die sich von uns getrennt, Versammle die zerstreuet gehn, Mach feste die im Zweifel stehn.
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