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2 dein Wort verheißen hat; nach deiner Macht, nach dei⸗ ner Treue bringst du, was du versprichst, zur That. Scheint die Erfüllung gleich noch weit, sd kömmt sie doch zur rechten Zeit.
3. Und wie du das unfehl⸗ bar giebest, was deine Lieb' uns zugedacht: so wenn du Vergeltung übest,
die Drohung auch gewiß vollbracht: wer hier verletzet seine Pflicht, entgehet deiner Strafe nicht.
4. O drücke tief dieß in mein Herze, daß es vor dei⸗ nem Wort sich scheut; gib, daß ich nie leichtsinnig scherze mit deiner Strafge⸗ rechtigkeit. Nie werde das von mir gewagt, was dein Befehl mir untersagt.
5. Doch laß mich auch mit festem Glauben dem Worte deiner Gnade iraun. Wer kann den Trost uns jemals rauben, den wir auf dein Versprechen baun? Du bist ein Fels, dein Bund steht fest; wohl dem, der sich auf Gott verläßt!
6. Erwäge dieß, o meine Secele, und traue Gott,
der's treulich meint. Sei stets, nach seines Worts Befehle, der Wahrheit Freund, der Lügen Feind, beweise dich, als Gottes Kind, dem Treu und Wahr⸗ heit heilig sind.
Von Gott, dessen Wesen
wird
Mel. Gott des Himmels und nem Ge
31(a) Weicht, ihr Ber meinen ge, fallt, ih mir im! Hügel, brecht, ihr Felsen 7. stürzet ein! Fester wird all Erbarr Berg und Hügel, Gotte selbst Vatertreue seyn, unbeweg genug ter noch, als sie. Sein don ih Wahrheit trüget nie. meine 2. Gnade hat er mir venu nichten sprochen, das ist Gottey 8. Bund mit mir. Dieser Bund trauen wird nie gebrochen; seint sen ru Treue bürgt dafür. Erd' und auf ih Himmel mag vergehn; was sagt, er zusagt, muß geschehn. Erd' 3. Nicht auf Menschen gehn! will ich bauen; wie betrüg⸗ besteht lich ist die Welt! Meinem Gott will ich vertrauen, der, wäs er gelobt, auch hältl Er, ein Feind der Heuchelei, ist wahrhaftig, ist getreu. 4. Dräut die Welt mir, mich zu hassen, und verfolgt mich, will ich mich immer auf den Herrn verlassen; er erbarmt doch meiner sich. Flüge Denn er bleibet immerdar, X was er ist, und was er war. Gott 5. Scdeint auch er mich 2. nicht zu achten, und verbirgt sein Angesicht, läßt mich ruͤ⸗ fen, läßt mich schmachten; bi so vergißt er mich doch nichtz denn er bleibet immerdar, was er ist, und was er war. 6. Frieve will er mit mir halten, wenn sich auch die Welt empört; ihre Liebe 3.
mag erkalten, bleib ich mei⸗ nem


