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Allgemeines Evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen
Entstehung
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ich zu nd der verän⸗ Weis⸗ die da Wel⸗ ch fer⸗

eichen, türzen, Erde deiner

doch

nicht Erb⸗ heinem

Liebest r dei⸗

willst

st sel⸗ dir in n. zottes, ewig, Von schei⸗ ht mit und

und

Allgegenwart Gottes. Mel. Auf Christenmensch. 5 ie bist du, Höch⸗ 21 N ster, von uns fern: du wirkst an allen En⸗

den. Wo ich nur bin, Herr aller Herrn, bin ich in dei⸗

nen Händen. Durch dich nur

leb' und athme ich; denn deine Rechte schützet mich.

2. Was ich gedenke, weis⸗ sest du; du prüfest meine Seele. Du siehst es, wann ich Gutes thu; du siehst es, waͤnn ich fehle. Nichts, nichts kann deinem Aug' ent⸗ fliehn; und nichts mich dei⸗ ner Hand entziehn.

3. Wann ich in stiller Ein⸗ samkeit mein Herz an dich ergebe und über deine Huld erfreut, lobsingend dich er⸗ hebe: so hörst du es, und flehst mir bei, daß ich dir immer treuer sei.

4. Du merkst es, wann des Herzens Rath verkehrte Wege wählet; und bleibt auch eine böse That vor aller Welt verhehlet, so weißt du sie, und strafest mich zu mei⸗ ner Beßrung väterlich.

5. Du hörest meinen Seufzern zu, daß Hülfe mir erscheine. Voll Mitleid, Vater, zählest du die Thrä⸗ nen, die ich weine! Du siehst und wägest meinen Schmerz, und stärkͤst mit deinem Trost mein Herz.

Eigenschaften.

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6. O drück, Allgegenwär⸗ tiger! dieß tief in meine Seele, daß, wo ich bin, nur dich, o Herr! mein Herz zur Zuflucht wähle; daß ich dein heilig Auge scheu, und dir zu dienen eifrig sei.

7. Laß überall gewissen⸗ haft nach deinem Wort mich handeln: und stärke mich dann auch mit Kraft, vor dir getrost zu wandeln! Daß du, o Gott! stets um mich sei'st: das tröst' und beßre meinen Geist!

In eigener Melodie.

55(gegenwärtiger! 22 A ich bin dir nicht verborgen, wo ich bin, wollt' auch auf schnellen Schwin⸗ gen mich, an die fernsten Meere hin die Morgenröthe bringen.

2. Flieg' ich zum Himmel hoch empor, mich unter sei⸗ nem Sternenchor im Glanze zu verstecken; so bist du da, ziehst mich heroor, und Schande wird mich decken.

3. Steig ich vor deinem Thron hinab ins Haus der Finsterniß, das Grab; du bist auch da zugegen; auch da folgt mir dein Richter⸗ stab auf schauervollen We⸗ gen.

4. Der Alles schuf, ist überall: o fürchterlicher Donnerschall in aller Sün⸗ der Ohren! Sie fürchten

A 7 kei⸗