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Gesangbuch für die Evangelischen Gemeinden der Provinz Posen
Entstehung
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4. Die Hirten zu der Stunden Hoben sich auf die Fahrt, Das Kindlein bald sie funden Mit seiner Mutter zart. Die Enge sangen schön, Sie lobten Gott vomHimmel In seinem höchsten Thron. ö

5. So singen wir all Amen, Das heißt: nun werd' es wahr, Das wir begehr'n zusammen: O Jesu, hilf uns dar In deines Vaters Reich, Da wollen wir dich loben, O Gott, uns das verleih.

Aus dem 16. Jahrhundert.

Eigene Melodie oder: Valet will ich

dir geben. 6.

s kennt der Herr die Seinen Und hat sie stets gekannt, Die Großen und die Kleinen In jedem Volk und Land; Er läßt sie nicht verderben, Er führt sie aus und ein, Im Leben und im Sterben Sind sie und bleiben sein.

2. Er kennet seine Scharen Am Glauben, der nicht schaut Und doch dem Unsichtbaren, Als säh' er ihn, vertraut, Der aus dem Wort gezeuget Und durch das Wort sich nährt Und vor dem Wort sich beuget Und mit dem Wort sich wehrt.

3. Er kennt sie als die Seinen An ihrer Hoffnung Mut, Die fröhlich auf dem Einen, Daß er der Herr ist, ruht. In seiner Wahrheit Glanze Sich sonnet frei und kühn, Die wunderbare Pflanze, die immerdar ist grün.

Geistliche Volkslieder.

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4. Er kennt sie an der Liebe, Die seiner Liebe Frucht, Und die aus lauterm Triebe Ihm zu gefallen sucht; Die andern so begegnet, Wie er das Herz bewegt, Die segnet, wie er segnet, Und trägt, wie er sie trägt.

5. So kennt der Herr die Seinen, Wie er sie stets ge⸗ kannt, Die Großen und die Kleinen In jedem Volk und Land, Am Werk der Gnaden⸗ triebe Durch seines Geistes Stärk'; An Glauben, Hoffnung, Liebe Als seiner Gnade Werk.

6. So hilf uns, Herr, zum Glauben Und halt uns fest dabei; Laß nichts die Hoffnung rauben, Die Liebe herzlich sei! Und wird der Tag erscheinen, Da dich die Welt wird sehn, So laß uns als die Deinen Zu deiner Rechten stehn.

Philipp Spitta, 18011859.

Eigene Melodie.

7 Tort, fort, mein Herz, ·. V zum Himmel, Fort, fort, zum Himmel zu! In diesem Weltgetümmel Ist für dich keine Ruh: Wo Gottes Lämmlein weidet, Ist eine Stätt bereitet; Da, da ist deine Ruh, Fort, fort, zumHimmelzu.

2. Fühlst du dich noch ge⸗ bunden, Entreiß dich nur be⸗ herzt. Das Lamm hat über⸗ wunden, Was deine Seele schmerzt. Wie schwingt es seine Fahne Dort auf dem