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Gesang- und Gebetbuch für das Bistum Limburg / herausgegeben im Auftrag des Hochwürden Herrn Antonius Bischofs von Limburg
Entstehung
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Fastenlied.

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J be tracht in dei⸗ nem Her zen!

2. Zuerst sprach er gar liebereich zum Vater in dem Himmelreich mit Kräften und mit Sinnen:Ver⸗ gib, o Gott, sie wissen nicht, was sie an mir beginnen!

3. Danach denk der Barmherzigkeit, die Gott dem Schächer noch verleiht, da er sprach mild und süße:! Fürwahr, noch heute wirst du sein bei mir im Pa⸗ radiese.

4. Der Herr auch seiner Mutter dacht, da er das dritte Wort ihr sagt:Sieh deinen Sohn hieneben!? Johannes, nimm der Mutter wahr,? dir sei sie nun gegeben.

5. Zum vierten schrie er in der Pein:Ach Gott, ach Gott, ach Vater mein, wie hast du mich ver⸗ lassen!* Das Elend, das er leiden mußt, war über alle Maßen.

6. Nun merket auf das fünfte Wort,? das Jesus rief vom Kreuze dort herab mit weher Stimme:Mich dürstet sehr! so klagt der Herr*in seiner Schmerzen Grimme.

7. Das sechste war ein kräftig Wort, das schloß uns auf die Himmelspfort und tröstet manchen Sünder: Es ist vollbracht, mein Leiden groß, für alle Men⸗ schenkinder.