Fastenlied.
. 0 2 ů— die sie ben Wort, die er da sprach,
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J be ⸗ tracht in dei⸗ nem Her ⸗ zen!
2. Zuerst sprach er gar liebereich zum Vater in dem Himmelreich mit Kräften und mit Sinnen:„Ver⸗ gib, o Gott, sie wissen nicht, was sie an mir beginnen!“
3. Danach denk der Barmherzigkeit,“ die Gott dem Schächer noch verleiht,“ da er sprach mild und süße:!“ „Fürwahr, noch heute wirst du sein” bei mir im Pa⸗ radiese.“
4. Der Herr auch seiner Mutter dacht,“ da er das dritte Wort ihr sagt:„Sieh deinen Sohn hieneben!? Johannes, nimm der Mutter wahr,? dir sei sie nun gegeben.“
5. Zum vierten schrie er in der Pein:“„Ach Gott, ach Gott, ach Vater mein,“ wie hast du mich ver⸗ lassen!“* Das Elend, das er leiden mußt, war über alle Maßen.
6. Nun merket auf das fünfte Wort,? das Jesus rief vom Kreuze dort herab mit weher Stimme:„Mich dürstet sehr!“ so klagt der Herr*in seiner Schmerzen Grimme.
7. Das sechste war ein kräftig Wort,“ das schloß uns auf die Himmelspfort“ und tröstet manchen Sünder:“ „Es ist vollbracht, mein Leiden groß,“ für alle Men⸗ schenkinder.“
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