Belei⸗ hen un⸗ ueiner
107 zu unser“
können
dachten: ben des 4. Von S. 598
iglischen 9. Von
7, 559.) 50.—
igen, o Leiden nn wir kennen, Schlim⸗ leich⸗ hen wir Sünde vachheit
kranke
* ·————
Verschiedene Andachten und Gebete. 697
Gemüth wird gequält, und dennoch will sich unser Nacken nicht beugen. Unser Leben seufzet in den Schmerzen, aber in der That wird es nicht gebessert. Bist du, o Herr, lang⸗ müthig und verziehest, so bekehren wir uns nicht; übst du aber Gericht, so halten wir nicht aus. In der Züchtigung. bekennen wir, daß wir Uebles gethan; aber nach der Heim⸗ suchung vergessen wir bald, was wir beweinten. Streckest du. deine Hand wider uns aus, so versprechen wir viel Gutes; ziehst du aber das Schwert zurück, so halten wir nicht, was wir versprochen. Schlägst du, so rufen wir, daß du unser verschonest; und schonest du, so zwingen wir dich, uns aber⸗ mals zu schlagen. Siehe, o Herr, wir strafwürdigen Sünder gestehen unsre Schuld; wir wissen und bekennen, daß du uns mit Recht dem Verderben überlässest, wenn du nicht freiwillig Gnade und Barmherzigkeit übest. Verleihe denn, o allmäch⸗ tiger Vater, ohne unser Verdienst, nach dem Uebermaße deiner Barmherzigkeit, uns, die du aus nichts gemacht hast, dasjenige, was wir demüthig bitten, durch Jesum Christum ꝛc. A.— Vater unser.
3. Bitte. Barmherziger und gerechter Gott, der dun schlägst und heilest, der du tödtest und lebendig machest, ist es deinem heiligen Willen nicht zuwider, und gereicht es zu deiner göttlichen Ehre und zu unserm Seelenheile, so bitten wir dich demüthig, du wollest die wohlverdiente Strafe gnädig von uns abwenden. Wir haben gesündigt, o Herr, und viell Uebles gethan vor deinem Angesicht; darum werden wir mit Recht heimgesucht und erschrecket. Du aber, o Gott, dem es eigen ist, sich zu erbarmen und zu verschonen, siehe an unsern Jammer und unser Elend; erbarme dich über das flehent— liche Anhalten deiner Kinder, und nimm hinweg die Gefahr und Noth, damit die Menschen erkennen, daß alle Strafe von dir herkömmt und von dir auch wieder weggenommen wird; daß Tod und Leben in deiner Hand ist, und daß alle Wohlthaten allein von deiner unendlichen Gütigkeit ihren⸗
V 4 44 14 3
—
FA—AAIAIAII3I—
—i.—— ——


