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unsere gewisse Seligkeit. Stärke dazu unsern schwachen Glauben, auf daß wir würdige Gäste bei dieser—— lischen Mahlzeit seien, und laß uns an das Leiden und Sterben deines lieben Sohnes so zu unserm Troste gedenken, daß wir die süße Kraft desselben in unserm Herzen freudig empfinden mögen. Gieb uns deinen heiligen Geist, daß wir verleugnen das ungöttliche Wesen und die weltlichen Lüste und in kindlicher Furcht dir allezeit leben und dienen in rechtschaffener Gerech— tigkeit und Heiligkeit. Laß auch einen jeglichen unter uns sein Kreuz auf sich nehmen, deinem lieben Sohne nachfolgen und einer den andern lieben, gleich wie dein lieber Sohn uns geliebet hat. Denn es ist dieses heilige Sakrament ein Brot, wir alle aber ein Leib, weil wir eines Brotes teilhaftig werden und aus einem Kelche trinken. Gieb uns auch und allen gläu⸗ bigen Christen, was uns sonst nützlich und dienlich ist, dieses Leben in deiner Furcht zu führen, selig zu be— schließen und endlich die ewige Seligkeit zu erlangen.
Darauf sprechet nun von Herzen einmütig: Amen.
Gemeinde spricht: Amen.
Der Geistliche wendet sich gegen den Altar und singt:
Vater unser, der du bist im Himmel. Geheiliget werde dein Name. Zu uns komme dein Reich. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, also auch auf der Erden. Unser täglich Brot gieb uns heut. Und erlaß uns unsere Schuld, wie wir erlassen unsern Schuldigern. Und führ uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Übel:
A. men. Der Geistliche singt darauf die Einsetzungsworte: Unser Herr Jesus Christus, in der Nacht, da er verraten ward, nahm er das Brot, dankte und brach's


