u.
Epiphanias.
21.
Mel. Herzlich thut mich verlangen.
Haßler. 1613.
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Je ⸗su, Licht der kommen jetzt mit
der Frommen durch dei⸗ nes
Schatz und Gei ⸗=stes
Tempel, und su⸗chen mit Be⸗gier nach Si⸗me⸗ons Ex U
e
em⸗pel dich, gro⸗ßen Gott, 2.
Du wirst von uns gefunden, ö Mir werden nun mit Frieden o Herr, an jedem Ort, mein Augen zugedrückt,
Dahin du dich verbunden nachdem ich schon hienieden durch dein Verheißungswort, den Heiland hab erblickt.
Vergönnst noch heut zu Tage, 5. Ja, ja, ich hab im Glauben, mein Jesu, dich geschaut,
Kein Feind kann dich mir rauben,
daß man dich gleicherweis auf Glaubensarmen trage wie hier der alte Greis.
3. wie heftig er auch dräut: Sei unser Glanz in Wonne, Ich wohn in deinem Herzen ein helles Licht in Pein, und in dem meinen du, In Schrecken unsre Sonne, uns scheiden keine Schmerzen, in Kreuz ein Gnadenschein, kein Angst, kein Tod dazu. In Zagheit Glut und Flamme, 6. in Noth ein Freudenstral, E ier blickst du zwar zuweilen in Krankheit Arzt und Amme, so hart und streng mich an, ein Stern in Todesqual. Daß oft vor Angst und Heulen 4. ich dich nicht kennen kann, Herr, laß auch uns gelingen, Dort aber wirds geschehen, daß letzt wie Simeon daß ich von Angesicht Ein jeder Christ kann singen zu Angesicht soll sehen
den schönen Schwanenton:
dein immer klares Licht. Joh. Francke. 16532


