„Kraft unn Held Friedefürst ser Welt.:, Seligsein ge bricht tdu mir. „Trost und Licht an dir.: wird mein reiches Teil iein Leid. sgestalt, mein Heil lichkeit.:: t, gelobt sein Sohn, erweist. zor seinem Thron nein Geistl 1699, 174
31.
Mel. Kommt her zu mir, spricht Gottes Sohn. 1. Brich an, du schönes Mor⸗ genlicht!
Das ist der alte Morgen nicht, der täglich wiederkehret. Es ist ein Leuchten aus der Fern, es ist ein Schimmer, ist ein Stern, von dem ich längst gehöret.
2. Nun wird ein König, aller
Welt von Ewigkeit zum Heil bestellt, ein zartes Kind geboren.
Der Teufel hat sein altes Recht amganzen mens chlichen Geschlecht verspielt schon und verloren.
3. Der Himmel ist jetzt nimmer
weit; es naht die sel'ge Gotteszeit der Freiheit und der Liebe. Wohlauf, du frohe Christenheit, daß jeder sich nach langem Streit in Friedenswerken übe!
4. Ein ewig festes Liebesband hält jedes Haus und jedes Land und alle Welt umfangen.
Wir alle sind ein heil'ger Stamm, der Löwe spielet mit dem Lamm, das Kind am Nest der Schlan⸗
gen.
5. Wer ist noch, welcher sorgt
und sinnt? Hier in der Krippe liegt ein Kind mit lächelnder Gebärde. Wir grüßen dich, du Sternenheld: Willkommen, Heiland allerWelt, willkommen auf der Erde!
Max von Schenkendorf, g. 1783, + 1817.
B. Festtagslieder(Weihnachten).
31—33
Mel. Aus meines Herzens Grunde. 1. Der heil' geChrist ist kommen, der süße Gottessohn,
des freun sich alle Frommen am höchsten Himmelsthron; auch was auf Erden ist,
muß preisen hoch und loben mit allen Engeln droben
den lieben heil'gen Christ.
2. Das Licht ist aufgegangen, die lange Nacht ist hin, die Sünde ist gefangen, erlöset ist der Sinn, die Sündenangst ist weg, und Liebe und Entzücken baun weite Himmelsbrücken aus jedem schmalsten Steg.
3. Verwaiset sind die Kinder nicht mehr und vaterlos,
Gott rufet selbst die Sünder in seinen Gnadenschoß;
er will, daß alle, rein
von ihren alten Schulden, vertrauend seinen Hulden, gehn in den Himmel ein.
4. Drum freuet euch und preiset, ihr Kindlein fern und nah! Der euch den Vater weiset, der heil'ge Christ ist da; er ruft so freundlich drein mit süßen Liebesworten: Geöffnet sind die Pforten, ihr Kinder, kommt herein! Ernst Moritz Arndt g. 1769, 4 1860.
33.
Mel. Vom Himmel hoch. 1. Dies ist der Tag, den Gott gemacht,
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sein werd in aller Welt gedacht,


