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Gesangbuch für die evangelisch-lutherische Kirche des Herzogtums Braunschweig vom Jahre 1902 : [nebst] Lektionar [und] Ordnung des Hauptgottesdienstes an den Sonn- und Festtagen
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singt von Tat! nd, o woh der Stadt sich hat!

insgemein

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25.

Ev. Luk. 3, 85. Mel. Von Gott will ich nicht lassen.

1. Mit Ernst, oMenschenkinder, das Herz in euch bestellt; bald wird das Heil der Sünder, der wunderstarke Held, den Gott aus Gnad allein der Welt zum Licht und Leben versprochen hat zu geben, bei allen kehren ein.

2. Bereitet doch fein tüchtig den Weg dem großen Gast, macht seine Steige richtig, laßt alles, was er haßt; macht eben jeden Pfad, die Tal laßt sein erhöhet, macht niedrig, was hoch stehet, was krumm ist, macht gerad!

4. Ein Herz, das Demut liebet, bei Gott am höchsten steht; ein Herz, das Hochmut übet, mit Angst zu Grunde geht; ein Herz, das richtig ist und folget Gottes Leiten, das kann sich recht bereiten, zu dem kommt Jesus Christ.

5. Ach mache du mich Armen zu dieser heil'gen Zeit aus Güte und Erbarmen,

Herr Jesu, selbst bereit! Zeuch in mein Herz hinein vom Stall und von der Krippen, so werden Herz und Lippen dir allzeit dankbar sein. Nach Val. Thilo d. Jüng., g. 1607, 166

Mel. Aus meines Herzens Grunde. 1. Nun jauchzet all, ihr From⸗ men,

B. Festtagslieder(Advent).

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in dieser Gnadenzeit, weil unser Heil ist kommen, der Herr der Herrlichkeit; zwar ohne stolze Pracht, doch mächtig, zu verheeren und gänzlich zu zerstören des Teufels Reich und Macht. 2. Kein Scepter, keine Krone sucht er auf dieser Welt, im hohen Himmelsthrone ist ihm sein Reich bestellt. Er will hier seine Macht und Majestät verhüllen, bis er des Vaters Willen im Leiden hat vollbracht. 3. Ihr Mächtigen auf Erden, nehmt diesen König an, wollt ihr beraten werden und gehn die rechte Bahn, die nach dem Himmel führt; sonst, wo ihr ihn verachtet und nur nach Hoheit trachtet, des Höchsten Zorn euch rührt. 4. Ihr Armen und Elenden in dieser bösen Zeit, die ihr an allen Enden müßt haben Angst und Leid, seid dennoch wohlgemut, laßt eure Lieder klingen, dem König zu lobsingen, der ist eu'r höchstes Gut. 5. Er wird nun bald erscheinen in seiner Herrlichkeit und all eu'r Klag und Weinen verwandeln ganz in Freud. Er ist's, der helfen kann;

2. halt't eure Lampen fertig

und seid stets sein gewärtig, er ist schon auf der Bahn.

Mich. Schirmer, g. 1606, 4 1673.