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Gesangbuch für die evangelisch-lutherische Kirche des Herzogtums Braunschweig vom Jahre 1902 : [nebst] Lektionar [und] Ordnung des Hauptgottesdienstes an den Sonn- und Festtagen
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heut hat mein Gott das Licht ge⸗ macht, mein Heil hat mir das Leben Halleluja! bracht. 2. Das ist der Tag, da Jesus Christ vom Tod für mich erstanden ist und schenkt mir die Gerechtigkeit, Trost, Leben, Heil und Seligkeit. Halleluja! 3. Das ist der rechte Sonnentag, da man sich nicht g'nug freuen mag, da wir mit Gott versöhnet sind, daß nun ein Christ heißt Gottes Halleluja! Kind. 4. Mein Gott, laß mir dein Lebenswort, führ mich zur Himmelsehren⸗ pfort, laß mich hier leben heiliglich und dir lobsingen ewiglich! Halleluja! Joh. Olearius, g. 1611. 4 1684.

6. Mel. Gott des Himmels und der. 1. Großer Gott von alten Zei⸗ ten, dessen Hand die Welt regiert, dessen Treu auf allen Seiten mich von Jugend auf geführt, heute weckt des Tages Lauf mich zu lauter Andacht auf. 2. Ach wie lieb ich diese Stun⸗ den, denn sie sind des Herren Fest, das mit so viel Trost verbunden, da mein Gott mich ruhen läßt und durch seinen guten Geist mir den Weg zum Leben weist.

A. Sountagslieder.

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3. Habe Dank für diesen Mor⸗ gen, der mir Zeit zum Guten schenkt; das sind uns're besten Sorgen, wenn der Mensch an Gott gedenkt und von Herzen bet't und singt, daß es durch die Wolken dringt. 4. Was ist schöner als Gott die⸗ was ist süßer als sein Wort, nen, da wir sammeln wie die Bienen und den Honig tragen fort? Selig ist, wer Tag und Nacht also nach dem Himmel tracht't. 5. O mein Gott, sprich selber Amen, denn wir sind dein Eigentum, alles preise deinen Namen, alles mehre deinen Ruhm, bis es künftig wird geschehn, daß wir dich im Himmel sehn. Kasp. Neumann, g. 1648, 1 1715.

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Mel. Gott des Himmels und der.

1. Halleluja, schöner Morgen, schöner als man denken mag, heute fühl ich keine Sorgen, denn das ist ein lieber Tag, der durch seine Lieblichkeit recht das Innerste erfreut.

2. Süßer Ruhetag der Seelen, Sonntag, der voll Lichtes ist, heller Tag der dunkeln Höhlen, Zeit, in der der Segen fließt, Stunde voller Seligkeit, du vertreibst mir alles Leid.

3. Ach wie schmeck ich Gottes Gü⸗ recht als einen Morgentau, lte die mich führt aus meiner Hütte

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zu des Vaters grüner Au;