6²⁰ Andacht auf das Christkönigsfest.
III.
Christus der Richter der Welt und König in alle Ewigkeit.
Lesung. Ich sah den Himmel offen und darinnen den Getreuen und Wahrhaftigen, der da richtet und überwindet mit Gerechtigkeit. Seine Augen waren wie Feuerflammen, und auf seinem Haupte waren Kronen. Er war angetan mit einem Kleide, das mit Blut besprengt war. Sein Name ist Wort Gottes. Aus seinem Munde geht aus ein scharfes, zwei⸗ schneidiges Schwert, daß er damit die Völker schlage. Er wird sie regieren mit eisernem Zepter und tritt die Kelter des grim⸗ migen Zornweins des allmächtigen Gottes. Auf seinem Kleide und seiner Hüfte steht geschrieben: König der Könige und Herr der Herren.— Selig, die ihre Kleider im Blute des Lammes waschen, daß sie Zutritt erhalten zum Baume des Lebens und eingehen durch die Tore in die ewige Stadt. Vgl. Offenb. 19, 11 ff. u. 22, 14.
Y. Er wird herrschen im Hause Jakobs ewiglich,
P. Und seines Reiches wird kein Ende sein.
Gebet. Oherr JesusChristus, Richter des Erdkreises und König in Ewigkeit! Dir hat der Vater das Gericht übergeben, Recht zu sprechen über alle Menschen nach ihren Werken und eine Herrschaft auf urichten, die alle Welt umfassen und ewigen Bestand haben wird. Verleih' uns gnädig, daß wir auf Erden allezeit Dein Königtum anerkennen und in unserm ganzen Leben durch Wort und Tat Deine Majestät verherrlichen, auf daß wir in Deinem strengen Gerichte bestehen und mit den Ge⸗ rechten aufgenommen werden in das Reich Deiner ewigen Seligkeit, wo Du mit dem Vater und dem Heiligen Geiste lebst und regierst als König der höchsten Glorie und einiger Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Y. Alle Fürsten der Erde sollen anbeten Christus, den König der Röle
P. Und alle Völker sollen ihm dienen.
Vater unser.
Fff
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IFH
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