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uns mit diesem Himmelsbrot![And. T.: Gib uns das täglich Brot!] Heilig ꝛc.(Im Ton von Nr. 202.)
1) Segne uns, o Herr und Gott“ in dem Leben, in dem Tod!'* deines Segens wir uns freu'n,* wollen durch ihn
glücklich sein. Segne, Herr, stets Leib und Seel',* daß nie
deine Gnad' uns fehl'!(Würzb. Ch.)
g) O Kreuz des Heils! sei uns gegrüßt,“ an dem der Herr für uns gebüßt.! Gerechten mehre Gottes Huld* und Reuevollen tilg' die Schuld!(Würzb. Ch.)
358.(Würzb. Ch.)
1. O Gott, du Vater voll der Huld! à du kennst der Menschen Seelen;“ du zürnest nicht, du trägst Geduld,“ willst bessern nur, nicht quälen.« Erhör' uns also, wenn wir hier im kindlichen Vertrau'n zu dir'für die Verstorbnen bitten.— 2. Begingen sie der Sünden viel,“ bei dir ist noch mehr Gnade;“ dein Arm zu helfen hat kein Ziel,“ wie groß auch sei der Schade.* Du bist allein der gute Hirt, der wieder bringt, was sich verirrt;“ du hilfst in allen Nöten.
3. Drum wollen wir allein auf dich und deine Güte bauen, und die Entschlafnen lediglich“ dir, Vater, anver⸗ trauen.* Ach, sieh doch nicht als Richter an,* was sie nicht recht vor dir getan,“ laß ihnen Gnad' zufließen!— Ge⸗ flossen, Jesu, ist dein Blut zur Tilgung unsrer Sünden;?“ auch ihnen komm dein Blut zu gut,?“ Gott, laß sie Trost empfinden! Von Allem, was ihr frommes Herz noch peiniget, von allem Schmerz,“ erlöse sie' o Jesu!
5. Du sagtest:„Ihr seid alle mein,“ Gott hat euch mir gegeben;“* wo ich bin, da sollt ihr auch sein, sollt mit mir ewig leben.“* Gib also, was dein Wort verheißt, Nimm sie zu dir, führ' ihren Geist hinauf zum ew'gen Leben!— 6. Und trifft auch einmal uns das Los,“ aus dieser Welt zu gehen,* so laß uns sie in deinem Schoß,o Vater, wieder⸗ sehen!“* Indes soll keine Müh' uns reu'n,* uns deinem Dienst so ganz weih'n,“ daß dieses Glück uns werde.
359.(Würzb. Ch.)
1. O christliche Herzen,* betrachtet die Schmerzen? der
Seelen in Flammen mit großer Geduld!“ Sie müssen in Qualen * noch teuer bezahlen, was ihnen noch übrig an zeitlicher Schuld.— 2. Ach, höret das Klagen, ach, sehet die Plagen, betrachtet der armen Gefangenen Leid!“ Ach, seid zu erretten“


