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Katholisches Gesang- und Gebetbuch für die Diözese Fulda : mit einem Stahlstich / herausgegeben im Auftrag des Hochwürdigsten Herrn Joseph, Bischofs von Fulda
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anschauen,‚ ewig dort im Glanz und Licht stehn vor Gottes Angesicht. 6. Die der Eintracht Segen achten, Frieden stiften, nicht entzwei'n,« nach Versöhnung emsig trachten,' sollen Kinder Gottes sein. Selig, die ihr unverschuldet? als Verfolgte Leid erduldet d wegen der Gerechtigkeit!* Euer ist die Seligkeit.

7. Christen! drückt all diese Lehren tief in eure Herzen ein; übt sie Gott zu Lieb' und Ehren, wenn ihr wollet selig sein. Als der Tugend treu ergeben weihet Gott dem Herrn das Leben!* dann verbürgt euch Gottes Sohn: * Groß ist euer Himmelslohn.

349.(Im Ton von Nr. 28.)

J. O heil'ger Joseph, Schutzpatron,*Pflegvater du vom Gottessohn! Bei dir ich allzeit Hilfe find', Gott gab mich dir zum Pflegekind. 2. Vor allen Heil'gen hoch⸗ geehrt, im Himmel herrschest du verklärt.* O hilf, daß Gott ich ewig treu* in Glaube, Lieb' und Hoffnung sei.

3. Erbitte mir, o Vater mein,* daß stets ich sei von Sünden rein, nach Gottes Willen allzeit leb',* in allem Gott zu ehren streb'. 4. Sei mein Beschützer immerdar,? an Seel' und Leib mich stets bewahr; komm mir zu Hilf' in aller Not* und steh zur Seite mir beim Tod!

350.(Im Ton von 87. 92.)

1. Sei gegrüßt zu tausendmalen, sei geliebt, gelobt von allen, Joseph, du liebreicher Mann! Dich hat Gott selbst auserwählet, zum Pflegvater dich bestellet,‚ traute dir sein Liebstes an. 2. Du im Himmel hocherhoben, wer kann dich genugsam loben,*den Gott selbst so hoch geehrt, Dem die heil'gen Schriften legten bei den Namen des Gerechten. Ewig werd' dein Ruhm gemehrt.

3. Du gehorchtest Gottes Rufe,* warst getreu in dem Berufe, sorgtest für den Pflegesohn,* Sorgtest stets mit Vaterliebe, daß nur Jesum nichts betrübe; Treu gab nun dir Gott den Lohn. Durch dein eifrig Tugendstreben * Kamst du dann zum ew'gen Leben, à erbtest Himmels Seligkeit; Sahest dort zu deinem Lohne? deinen Pflegsohn auf dem Throne, hast bei ihm nun ew'ge Freud'.

5. Eifrigst will ich mich bestreben, meinem Stande treu zu leben,* wie du ihm gelebet hast. Alle Kraft will ich ihm weihen, keine Sorg' und Mühe scheuen, keine Plage, keine Last. 6. Ja, ich will stets Gottes Willen, d wie