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Weihnachten 16
9. Die ihr arm seid und elende, kommt herbei, füllet frei eures Glaubens Hände. Hier sind alle guten Gaben und das Gold, da ihr sollt euer Herz mit laben.
10. Süßes Heil, laß dich umfangen. laß mich dir, meine Zier, unverrückt anhangen. Du bist meines Lebens Leben; nun kann ich mich durch dich wohl zufrieden geben.
1I. Ich will dich mit Fleiß bewahren; ich will dir leben hier, dir will ich abfahren:; mit dir will ich endlich schweben voller Freud ohne Zeit dort im
andern Leben. Paul Gerhardt, 1607— 1676.
Vorreformatorisch. Breslau 1555.
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2 Kommt und laßt uns Chri-⸗stum eh⸗ ren, Herz und
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Sin:nen zu ihm keh⸗ ren; sin⸗ get fröh⸗lich, laßt euch
DZ.— IE N — II hö⸗ ren, wer-⸗ tes Volk der Chri⸗sten⸗ Hert
2. Sünd und Hölle mag sich grämen, Tod und Teufel mag sich schämen: wir, die unser Heil an⸗ nehmen, werfen allen Kummer hin.
3. Sehet, was hat Gott gegeben! Seinen Sohn zum ewgen Leben. Dieser kann und will uns heben aus dem Leid ins Himmels Freud.
4. Seine Seel ist uns gewogen, Lieb und Gunst hat ihn gezogen, uns, die Satanas betrogen, zu besuchen aus der Höh.


