116 Lieder⸗Anhang.
3. Es war ein falscher Wahn darbei, GoOtt hätt sein Gsetz drum geben, als ob wir möch— ten selber frei nach seinem Willen leben, so ist es nur ein Spiegel zart, der uns zeigt an die sündig Art in unserm Fleisch verborgen.
4. Nicht möglich war die selbig Art aus eig⸗ nen Kräften lassen, wiewohl es oft versuchet ward, noch mehrt sich Sünd ohn Maßen, denn Gleißners Werk er hoch verdammt, und je dem Fleisch der Sünde Schand allzeit war angeboren.
5. Noch mußt das Gsetz erfüllet sein, sonst wärn wir all verdorben, darum schickt GOtt sein Sohn herein, der selber Mensch ist worden, das ganz Gesetz hat er erfüllt, damit seins Va⸗ ters Zorn gestillt, der über uns ging alle.
6. Und wenn es nun erfüllet ist durch den, der es konnt halten, so lerne jetzt ein frommer Christ des Glaubens recht Gestalte, nicht mehr denn lieber HErre mein, dein Tod wird mir das Leben sein, du hast für mich bezahlet.
7. Daran ich keinen Zweifel trag, dein Wort kann nicht betrügen, nun sagst du, daß kein Mensch verzag, das wirst du nimmer lügen: wer glaubt an mich und wird getauft, dem selben ist der Himmel erkauft, daß er nicht wird ver⸗ loren.
8. Er ist gerecht für Gott allein, der diesen Glauben fasset, der Glaub gibt aus von ihm den Schein, so er die Werk nicht lasset, mit GoOtt der Glaub ist wohl daran, dem Nächsten
wird d geboren 9. Es und schl lium ko wieder, im Gsetz seinen X 10. D einem ra Glauben doch mac die sind ben merk 141. D GoOttes 2 zu Freud weiß wol an uns! trauen. 12. Ob es nicht mit, da: laß dir g lauter ne 13. Se dieser Gr ligem Ge er in un; jestat, da


