Abendsegen am Dienstag.
Eigen⸗ du wollest mir verzeihen alle Mißhand⸗
lungen, so ich heute wider dich gethan de, der habe, und mich die zukünftige Nacht ind An⸗ gnädiglich bewahren vor meinem Wider⸗ ich halt sacher, dem leidigen Teufel, vor Schrecken ich zur und Entsetzen der Nacht, daß mich kein Ungethüm noch Phantasie bethöre und 668.) beschädige. Behüte mich auch mit allem,
was ich habe, vor Wassers⸗ und Feuers⸗ nöthen, vor allem Uebel Leibes und der ter! des Seelen. Laß mich geruhiglich ohne alle nn mir Sorge und Bekümmerniß einschlafen, auf Abends daß ich auch in Finsterniß das Licht deines
Treue, göttlichen Glanzes über mich möge scheinen )nderlich sehen mit den Augen meines Herzens, zu mich denn du bist ein helles und wahrhaftiges erzigkeit, Licht, welches da erleuchtet alle Dunkel⸗ rdigkeit, heit, die uns umfangen hat. Du, HErr zähligem ö GOtt, bist bei mir, du bist mein Fels, h hätte meine Burg, mein Erretter, mein Hort, behütet auf den ich traue, mein Schild und Horn ind alle⸗— meines Heils und mein Schutz. HErr, zich, um mein GOtt, zu dir breite ich des Nachts
Hwillen, meine Hände aus. Komm zu mir wie


