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Verzeichnis der Liederdichter.
34. David Denicke, geb. 1603 zu Zittau in der Oberlausitz, gest. 1680 als Konsistorialrat in Hannover, gab in Gemeinschaft mit Justus Ge⸗ senius seit 1646 das einflußreiche Hannoversche Gesangbuch heraus, in welchem zum erstenmal grundsätzlich und planmäßig ältere Lieder nach neuerem Geschmack umgedichtet erscheinen.— 26. 208. 243.(262).
35. Bernhard von Derschow(Derschau), geb. 1591 zu Königsberg i. Pr., starb ebendaselbst 1639 als Professor der Theologie, Konsistorial⸗ rat und Oberpfarrer.— 224.
36. Wolfgang Christoph Deßler, geb. 1660 zu Nürnberg, gest. 1722 als Konrektor der Schule zum heiligen Geist daselbst.— 266. 308.
37. Karl August Döring, geb. 1783 zu Mark⸗Alvensleben im Magde⸗ burgischen, gest. als Prediger der lutherischen Gemeinde in Elberfeld und unermüdlicher Förderer der inneren Mission 1844.— 74. 148. 165. 220. 360.
38. Adam Drese, geb. 1620, gest. 1701 als fürstlich Schwarzburgischer
Kapellmeister zu Arnstadt in Thüringen.— 293.
Paul Eber, geb. 1511 zu Kitzingen in Unterfranken, Freund Luthers und Melanchthons, starb 1569 als Professor der Theologie, General⸗ superintendent und Stadtpfarrer in Wittenberg.— 365. 477.
40. Johannes Daniel Falk, geb. zu Danzig 1768, gest. zu Weimar
1826 als Legationsrat. Er begründete eins der ersten Rettungshäuser
—
für verwahrloste Kinder.— 24. 38. 41. Christoph Fischer(Vischer), geb. zu Joachimsthal in Böhmen, gest. 1600 als Hofprediger und Generalsuperintendent in Celle.— 94.
42. Paul Fleming, geb. zu Hartenstein in Sachsen 1609, nahm 1633 teil an einer sechs Jahre dauernden Gesandtschaftsreise nach Rußland und Persien, bei deren Beginn er das Lied„In allen meinen Taten“ dichtete, und starb infolge der Anstrengungen dieser Reise am 25. März 1640 als Arzt in Hamburg.— 380.
„Johann Franck, geb. 1618, gest. 1677 als Landesältester der Nieder⸗ lausitz und Bürgermeister seiner Vaterstadt Guben, nächst Paul Ger⸗ hardt der bedeutendste Kirchenliederdichter seiner Zeit, ein Schüler
—
Simon Dachs.—(49.) 86. 227. 244. 292. 466.
44. Michael Franck, geb. 1609 zu Schleusingen, Bäcker daselbst, starb 1667 als Lehrer an der Stadtschule zu Koburg.— 490.
45. Salomo Franck, geb. zu Weimar 1659, starb daselbst 1725 als Ober⸗ konsistorial⸗-Sekretär.— 109. 389.
46. August Hermann Francke, geb. in Lübeck am 12. März 1663, Be⸗ gründer der nach ihm benannten Stiftungen in Halle, gest. als Professor der Theologie und Pastor an St. Ulrich daselbst am 8. Juni 1727. — 80. 391.
47. Agnes Franz, geb. 1794 zu Militsch in Schlesien, Vorsteherin der Armenschule zu Breslau, starb daselbst 1843.— 137.
48. Johann Anastasius Freylinghausen, geb. 1670 zu Gandersheim in Braunschweig, August Hermann Franckes Schwiegersohn, Gehilfe und Nachfolger, Herausgeber der Hallischen Gesangbücher von 1704 und 1714, starb 1739.— 251. 318.
49. Johann Burchard Freystein, geb. 1671 zu Weißenfels, gest. 1718 als Hof⸗ und Justizrat zu Dresden.— 319.
50. Ahasverus Fritsch, geb. 1629 zu Mücheln in der Provinz Sachsen, Kanzler und Konsistorialpräsident zu Rudolstadt, wo er die beiden Gräfinnen Ludämilie und Amilie Juliane von Schwarzburg⸗Rudol⸗
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