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Die ihr arm seid und elende,/ kommt herbei,/ füllet frei/ eures Glaubens Hände. /Hier sind alle guten Gaben/ und das Gold,/ da ihr sollt/ euer Herz mit laben.
Süßes Heil, laß dich umfangen,/ laß mich dir,/ meine Zier, Junverrückt anhangen. Du bist meines Lebens Le— ben; Unun kann ich/ mich durch dich/ wohl zufrieden geben.
Ich will dich mit Fleiß bewahren; /ich will dir/ leben
hier,/ dir will ich abfahren;/ mit dir will ich endlich
schweben /voller Freud 7ohne Zeit/ dort im andern Leben. Paul Gerhardt
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Kommt und laßt uns Christum ehren,/ Herz und Sinnen zu
ihm kehren; singet fröhlich, laßt euch hören,/ wertes Volk der Christenheit!
„Sünd und Hölle mag sich grämen, /Tod und Teufel mag
sich schämen; /wir, die unser Heil annehmen,/ werfen allen Kummer hin.
„Sehet, was hat Gott gegeben! 7 Seinen Sohn zum ewgen
Leben.„Dieser kann und will uns heben /aus dem Leid ins Himmels Freud.
„Seine Seel ist uns gewogen,/ Lieb und Gunst hat ihn
gezogen,/ uns, die Satanas betrogen,/ zu besuchen aus der Höh.
„Jakobs Stern ist aufgegangen,/ stillt das sehnliche Ver⸗
langen, /bricht den Kopf der alten Schlangen/ und zerstört der Höllen Reich.
O gebenedeite Stunde,/ da wir das von Herzensgrunde/ glauben und mit unserm Munde /danken dir, o Jesulein!


