546 Das christliche Leben
7. I Steh, Serr, deinen Dienern bei,/ welche dich mit Demut bitten,/ die dein Blut dort machte frei,/ als du für uns hast gelitten./ Nimm uns nach voll⸗ brachtem Lauf/ zu dir in den Zimmel auf.
8. II Sieh dein Volk in Gnaden an;/ hilf uns, segne, Serr, dein Erbe;/ leit es auf der rechten Bahn,/ daß der Feind es nicht verderbe;/ wart und pfleg es in der Zeit,/ heb es hoch in Ewigkeit.
9. A Alle Tage wollen wir/ dich und deinen Na⸗ men preisen/ und zu allen Zeiten dir/ Ehre, Lob und Dank erweisen./ Gib, daß wir von Sünden heut/ und von Unfall sei'n befreit.
0. Serr, erbarm, erbarme dich!/ über uns, Serr, sei dein Segen!/ Deine Güte zeige sich,/ Zerr, auf allen unsern Wegen. /Auf dich hoffen wir allein,/ laß uns nicht verloren sein!
Mach dem Te deum laudamus(Alte Kirche), Wien 1779.
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Weise eines deutschen Sommerliedes, 1545.
). Berzlich tut mich erfreuen/ die liebe Sommer⸗ zeit,/ wenn Gott wird schön verneuen/ alles zur Ewigkeit. Den Simmel und die Erde/ wird Gott neu schaffen gar,/ all Rreatur soll werden/ ganz herrlich, schön und klar.
2. Reine Zunge kann erreichen/ die ewge Schön⸗ heit groß;/ man kanns mit nichts vergleichen,/ die Wort sind viel zu bloß;/ drum müssen wir das sparen/ bis an den jüngsten Tag;/ dann wollen wir erfahren,/ was Gott ist und vermag.
3. Da werden wir mit Freuden/ den Zeiland schauen an,/ der durch sein Blut und Leiden/ den
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