Weihnachten 39
dich kannt, erkoren;/ eh ich noch war ans Licht ge⸗ bracht,/ da hat dein Serze schon bedacht,/ wie du mein wolltest werden.
3. Ich lag in tiefer Todesnacht,/ du wurdest meine Sonne,/ die Sonne, die mir zugebracht/ Licht, Le⸗ ben, Freud und Wonne. /O Sonne, die das werte Licht/ des Glaubens in mir zugericht,/ wie schön sind deine Strahlen!
4. Ich sehe dich mit Freuden an/ und kann nicht satt mich sehen,/ und weil ich nun nichts weiter kann,/ so preis ich, was geschehen./ G, daß mein Sinn ein Abgrund wär/ und meine Seel ein weites Meer,/ daß ich dich möchte fassen!
Paul Serhardt, J676.
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Mel.; Lobe den Serren, den mächtigen Rönig. Stralsund I665.
3. Jauchzet, ihr Zimmel, frohlocket, ihr Engel, in Chören! Singet dem Herren, dem Seiland der Menschen, zu Ehren!/ Sehet doch da,/ Gott will so freundlich und nah/ zu den Verlornen sich kehren.
2. Jauchzet, ihr Zimmel, frohlocket ihr Enden der Erden!/ Gott und der Sünder, die sollen zu Freun⸗ den nun werden./ Friede und Freud/ wird uns ver⸗ kündiget heut:/ Freuet euch, Zirten und Serden!
z. Sehet dies Wunder, wie tief sich der Söchste ge⸗ neiget!/ Sehet die Liebe, die ganz sich als Liebe nun zeiget!/ Sie wird ein Rind,/ träget und tilget die Sünd;/ alles anbetet und schweiget.
4. Gott ist im Fleische! wer kann dies Geheimnis verstehen?/ Zier ist die Pforte des Lebens nun offen
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