einer Bekanntschaft mit Personen, die nicht gleicher Gesinnung und gleichen Glaubens sind, und keine gemischte Ehe eingehen. In der Familie und im öffentlichen Leben will ich ohne menschliche Rücksicht meinem Namen als Katholik Ehre machen.„Wer mich vor den Menschen bekennt, den werde auch ich vor meinem himmlischen Vater bekennen.“ (Matth. 10, 32.)
6. Ich will meine Seele retten, darum oft die heiligen Sakramente empfangen. Ich will immer gut beichten: aufrichtig, reumütig und mit dem festen Vorsatz der Besserung, Verzethung gibt es nur für wahre Buße. Sollte ich das Anglück haben, in eine Todsünde zu fallen, so will ich sofort vollkommene Reue erwecken und recht bald beichten. Auch will ich oft und würdig zum Tisch des Herrn gehen und das göttliche Herz Zesu, das Vorbild des gottgefälligen Lebens, recht innig verehren, damit so„nicht ich lebe, sondern Christus in mir“.(Gal. 2, 20.)
7. Ich will meine Seele retten, darum eifrig beten. Ich werde nie meine täglichen Gebete unterlassen, immer andächtig dem Gottesdienste beiwohnen. Vor allem aber will ich in der Versuchung beten und nicht aufhören, bis sie überwunden ist.„Wer betet, wird selig; wer nicht betet, geht verloren.“(Hl. Alfons.)
8. Ich will meine Seele retten, darum ein eifriger Verehrer der allerseligsten Jungfrau Maria sein. Sie ist die Helferin der Christen, die Zuflucht der Sünder, die Vermittlerin der Gnaden, besonders der Gnade der Bebarrlichkeit. Darum will ich oft den Rosenkranz beten und jeden Tag morgens und abends zur Bewahrung der standesmäßigen Keuschheit drei Gegrüßet seist du Maria mit dem Ablaßgebetchen: Durch deine unbefleckte Empfängnis, o Maria, mache rein meinen Leib und beilig meine Seele.(300 Tage Ablaß.)„Es ist unmöglich, daß ein wahrer und treuer Vereyrer Mariens verloren gehe.“(Heiliger Alfons.)


