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Allgemeines Evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen : [nebst] Der kleine Catechismus Dr. M. Luthers [und] Gebete zur Hausandacht [und] Das Leiden und Sterben unsers Herrn Jesu Christi ... [und] Episteln und Evangelien auf alle Sonntage und hohe Feste
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Ingelien nigen anderen 1.

. 818.

das wir predigen. bekennest Jesum. heinem Herzen, daß t hat, so wirst du übt, so wird man bekennet, so wird Wer an ihn glau⸗ Es ist hier kein jen; es ist aller zu⸗ n anrufen. Denn fen, soll selig wer⸗ den sie nicht glau⸗ on dem sie Nichts en ohne Prediger? nicht gesandt wer⸗ ie lieblich sind die en, die das Gute dem Evangelium err, wer glaubet übe aus der Pre⸗ Bort Gottes. Ich WZwar es ist je und in alle Welt

18⸗22.

Meere ging, sa heißt Petrus, 5 ihre Netze ins

sprach zu ihnen: enfischern machen. Igten ihm nach.

Und

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Episteln und Evangelien. 135

Und da er von dannen fürbaß ging, sah er zween an⸗

dere Brüder, Jakobum, den Sohn Zebedäi, und Johan⸗ nem, seinen Bruder im Schiff, mit ihrem Vater Zebe⸗ däo, daß sie ihre Netze flickten, und er rief sie. Bald Wun aas sie das Schiff und ihren Vater und folgeten ihm nach.

Am Tage St. Thomä. Epistel: Ephes. 1, v. 3⸗6.

Gedbt sei Gott und der Vater unseres Herrn Jesu

Christi, der uns gesegnet hat mit allerlei geistlichem Segen in himmlischen Gütern durch Christum. Wie er uns denn erwählet hat durch denselbigen, ehe der Welt Grund gelegt war, daß wir sollten sein heilig und un⸗ sträflich vor ihm in der Liebe. Und hat uns verordnet zur Kindschaft gegen ihn selbst,‚ durch Jesum Christum, nach dem Wohlgefallen seines Willens, zum Lobe seiner herrlichen Gnade, durch welche er uns hat angenehm gemacht in dem Geliebten.

Evangelium: Joh. 20, v. 24⸗29. Thomas aber, der Zwölfen einer, der da heißet Zwil⸗ * ling, war nicht bei ihnen, da Jesus kam. Da sag⸗ ten die andern Jünger zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er aber sprach zu ihnen: Es sei denn, daß ich in seinen Händen sehe die Nägelmale und lege meinen Finger in die Nägelmale und lege meine Hand in seine Seite, will ich es nicht glauben. Und über acht Tage waren abermal seine Jünger darinnen und Thomas mit ihnen. Kommt Jesus, da die Thüren verschlossen waren, und tritt mitten ein und spricht: Friede sei mit euch! Darnach spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und siehe meine Hände und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite und sei nicht ungläu⸗ big, sondern gläubig. Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Spricht Jesus zu ihm: Dieweil du mich gesehen hast, Thoma, so glaubest du. Selig sind die nicht sehen und doch glauben!

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