ch getränket. Ich beherberget. ich bekleidet. Ich besuchet. Ich bin r kommen. Dann und sagen: Herr, 1 und haben dich getränket? Wann und beherberget? Wann haben wir ind zu dir gekom⸗ en und sagen zu ihr gethan habt rüdern, das habt sagen zu denen erfluchten, in das el und seinen En⸗ jr habt mich nicht id ihr habt mich sen, und ihr habt id gewesen, und krank und gefan⸗ besuchet. Dann gen: Herr, wann urstig, oder einen ungen, und haben n antworten und ihr nicht gethan as habt ihr mir die ewige Pein e Leben.
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rinitatis 3⸗14.
daß in den letzteu nach ihren eige⸗ t die Verheißung Zäter entschlafen sind
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sind, bleibet es Alles, wie es von Anfang der Creatur gewesen ist. Aber Muthwillens wollen sie nicht wissen, daß der Himmel vor Zeiten auch war, dazu die Erde aus Wasser, und im Wasser bestanden durch Gottes Wort. Dennoch ward zu der Zeit die Welt durch dieselbigen mit der Sündfluth verderbet. Also auch der Himmel jetzt und die Erde werden durch sein Wort gesparet, daß sie zum Feuer behalten werden am Tage des Gerichts und der Verdammniß der gottlosen Menschen. Eines aber sei euch unverhalten, ihr Lieben, daß ein Tag vor dem Herrn ist wie tausend Jahre und tausend Jahre wie Ein Tag. Der Herr verziehet nicht die Verheißung, wie es Etliche für einen Verzug achten, sondern er hat Geduld mit uns und will nicht, daß Jemand verloren werde, sondern daß sich Jedermann zur Buße bekehre. Es wird aber des Herrn Tag kommen als ein Dieb in der Nacht, in welchem die Himmel zergehen werden mit großem Krachen, die Elemente aber werden vor Hitze zerschmelzen, und die Erde, und die Werke die darinnen sind, werden verbrennen. So nun das Alles soll zergehen, wie sollt ihr denn geschickt sein mit hei⸗ ligem Wandel und gottseligem Wesen, daß ihr wartet und eilet zu der Zukunft des Tages des Herrn, in welchem die Himmel vom Feuer zergehen, und die Ele⸗ mente vor Hitze zerschmelzen werden? Wir warten aber eines neuen Himmels und einer neuen Erde nach seiner Verheißung, in welchen Gerechtigkeit wohnet. Darum, meine Lieben, dieweil ihr darauf warten sollet, so thut Fleiß, daß ihr vor ihm unbefleckt und unsträflich im Frieden erfunden werdet.
und Evangelien.
Evangelium: Matth. 8, v. 23⸗27.
Siehe das Evangelium am VI. Sonntage näch der Erscheinung Christi. S. 71.


