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Allgemeines Evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen : [nebst] Der kleine Catechismus Dr. M. Luthers [und] Gebete zur Hausandacht [und] Das Leiden und Sterben unsers Herrn Jesu Christi ... [und] Episteln und Evangelien auf alle Sonntage und hohe Feste
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nd Engel? Was bin du, an den kein Se⸗ ichet, wer, ach, wer et dich? Niemand id Niemand ist, was st und immer bist. steigt des Himmels um dich selbst im sehen? Ilnerschaffner, Erster, Schöpfer, Vater der du der höhern Gei⸗ sßter, Gott der Men⸗ Gott der Flur! du nz Vollkommenheit, id wirkst von Ewig⸗ er verkennt bei dem en seiner Einsicht chranken? der Ursprung al⸗ hen und Beherrscher elt, über Alles hoch was ihr Umfang hält, du bist unver⸗ h, Alles, Alles ist ich. Nur in deines Gränzen sehn wir zunder glänzen. du wohnst in ei⸗ hte, das kein Mensch ngen kann. Deine nd Gerichte staunet er Engel an. Kein ner siehet ganz dei⸗ heit vollen Glanz. wird neue Tiefen wers versucht, sie inden. nnoch soll mir mei⸗ juben, daß du bist h für mich, nie der Thor

Thor und Spötter rauben, der vom Tugendpfade wich. Sei gleich unerforschlich mir, dennoch bleib ich stets an dir. Welten sinds, die von dir zeugen und mein Herz zum Glauben neigen.

In eigener Melodie.

16 rhabner Gott! was

reicht an deine Größe! Denk ich an dich, so fühl ich meine Blößé; ich fühle, Herr, daß du un⸗ endlich bist, und daß be⸗ ben im. mein forschend Den⸗ en ist.

2. Du wohnst im Licht, wozu kein Mensch kann kommen. Was haben wir von deinem Ruhm vernom⸗ men? Den kleinsten Theil von deiner Majestät, die 0 1 und über Alles geht.

3. Dein ewges Sein, dein ganz vollkommnes Wesen: das, was du wirkst, und was dein Rath erlesen, ist viel zu hoch für menschli⸗ chen Verstand: von Engeln selbst wird es nie ganz er⸗ kannt.

4. Wie sollt ich denn, ich Staub, mich unterwinden, Unendlicher, dich völlig zu ergründen? O mache mich von solchem Dünkel frei und gib, daß nur dein Wort mir Richtschnur sei.

und sein Wesen. 9

5. Mein eigner Geist kann sich leicht hintergehen. Dein Wort ist wahr, es bleibet ewig stehen. Ersorsch ich gleich dein göttlich Wesen nicht, so gnüge mir davon dein Unterricht.

6. Von dir, durch dich, zu dir sind alle Dinge; gib, daß ich dir mich selbst zum Opfer bringe. Begreif ichs nicht, wie du die Welt re⸗ gierst, so sei mirs g'nug, daß du mich selig führst.

7. Einst wirst du dich mir näher offenbaren; einst werd ich mehr von deinem Rath erfahren, wenn ich nur dem, was mich dein Wort ge⸗ lehrt, geglaubt, gefolgt und treu dich hier verehrt.

8. Drum hilf, daß ich mit Ehrfurcht vor dir wandle; in allem Thun nach deinem Willen handle, zufrieden sei, wie du mich hier re⸗ gierst, bis du mich einst zu deinem Himmel führst. 9. Dann werd ich dich im hellern Lichte sehen und, froh in dir, dein ewig Lob erhöhen! Herr! du bist groß und zeigst es mit der That, unendlich groß an Huld, an Macht und Rath.

In eigener Melodie. 17 Goc ist mein Lied! Er ist der Gott der Stärke; groß ist sein

Nam und groß sind seine A 5 Wer⸗