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Allgemeines Evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen : [nebst] Der kleine Catechismus Dr. M. Luthers [und] Gebete zur Hausandacht [und] Das Leiden und Sterben unsers Herrn Jesu Christi ... [und] Episteln und Evangelien auf alle Sonntage und hohe Feste
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sen, segne uns mit Sterben und mach Himmelserben.

lung.

enslehren.

en.

dnung nur des Zu⸗ erk zu nennen?

u wahrlich nicht von entstanden Him⸗ d und Meer; so chts entstehen! Nur t, schufest die Na⸗ einzig deine Crea⸗ Alles, was wir

bists, der die ge⸗ Welt in ihrer Ord⸗ 8 erhält, mit Weis⸗ egieret. Du bist es, seinem Rath auch nsers Lebens Pfad er Gnade führet. vohl mir, Höchster, bist, daß dein Werk Himmel ist! Nun mein Leben nicht den Zufalls Spiel, nach meiner Wün⸗ sche

sche Ziel nun nicht vergeb⸗ lich streben.

7. Mein Sehnen nach Zu⸗ friedenheit, mein Durst nach ewger Seligkeit wird sicher

nun gestillet, wenn nur zu

dir mein Geist sich hält und nicht die schnöde Lust der Welt hier mein Gemüth erfüllet.

8. Drum soll es stets mir Freude sein, dir, Gott, mein ganzes Herz zu weihn, zur Ehre dir zu leben. Du wirst mir dann in jeder Noth hier reichen Trost und einst im Tod des Himmels Wonne geben.

Einheit Gottes. Mel. Es ist das Heil uns

11 Der Herr ist Gott und keiner mehr. Frohlockt ihm, alle From⸗ men! Wer ist ihm gleich? Wer ist, wie er, so herrlich, so vollkommen? Der Herr ist groß, sein Nam ist groß, er ist unendlich, gränzenlos in seinem ganzen Wesen.

2. Er ist und bleibet, wie er ist. Wer strebet nicht ver⸗ gebens, ihn auszusprechen? Wer ermißt die Dauer sei⸗ nes Lebens? Wir Menschen sind von gestern her; eh noch die Erde war, war er, noch eher, als die Himmel.

3. Um seinen Thron her strömt ein Licht, das ihn

vor uns verhüllet; ihn fas⸗

und sein Wesen. 5

sen alle Himmel nicht, wie weit er sie erfüllet. Er blei⸗ bet ewig, wie er war, ver⸗ borgen und auch offenbar in seiner Werke Wundern.

4. Wo wären wir, wenn seine Kraft uns nicht gebildet hätte? Er kennt uns, kennet, was er schafft, der Wesen ganze Kette. Bei ihm ist Weisheit und Verstand und Kraft und Stärke, seine Hand umspannet Erd und Himmel.

5. Ist er nicht nah? ist er nicht fern? weiß er nicht alle Wege? Wo ist die Nacht, da sich dem Herrn ein Mensch verbergen möge? Umsonst hüllt ihr in Finsterniß, was ihr beginnt; er siehts gewiß, er sieht es schon von ferne.

6. Wer schützt den Welt⸗ bau ohne dich, o Herr, vor seinem Falle? Allgegenwär⸗ tig breitet sich dein Fittig über Alle. Du bist voll Freundlichkeit, voll Huld, barmherzig, gnädig, voll Geduld, ein Vater, ein Ver⸗ schoner.

7. Gerecht bist du, bist heilig, gut und reiner, als die Sonne! Wohl dem, der deinen Willen thut, denn du vergiltst mit Wonne! Du hast Unsterdlichkeit allein, bist selig, wirst es ewig sein, der Seligkeiten Fülle!

8. Du nur verdienest Lob und Dank, du nur Gesang

A 3 und