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Evangelisches Gesangbuch für das Großherzogtum Hessen / Evangelische Landeskirche
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ken eich. Ps. 119, 147. e Morgen neu ist, dranken in dieser loch kann ich das ine über mich er⸗ mein letzter auf zen das Licht des Licht, mit seiner einschlafen möge r, dein Wille ge⸗ sie nicht ver⸗ er mich und gib

igkeit.

en em sollte ich mich

, sage ich von hast überwinden ichtig war. Aber i0 und seufze zu mit oͤeiner Hilfe! vergib mir alle meinen hinfäl⸗ Stärke mich im ir bestehen und en möge. Dazu bitteren Leidens

HJillel

nes Kindes chtigkeit, ͤͤer oͤu öre mein Gebet.

Gebete in besonderen Lebenslagen

Barmherziger, gnädiger Sott und Vater, oͤu siehst, welcher Jammer unser Herz erfüllt. die Freude an unserem lieben Kinde ist in schwere Sorge und großes Herzeleid verwandelt. Da liegt es vor unseren Rugen, und jeder Zug seines Antlitzes bricht unser herz. Wir möchten gern helfen und können doch nicht. Darum erbarme du dich, allmächtiger Helfer, denn bei dir ist kein Ding unmöglich. Doch es ist dein Rind/ du bist sein Vater, denn du hast

ein größeres Anrecht an es als wir. Deshalb, dein Wille geschehe.

wir wollen nicht murren, wenn du es uns nimmst aus unseren Armen in deine treuen Vaterarme. Gedenkst oͤu es zu versetzen als Pflanze in dein Paradies, dann wollen wir uns trösten, daß du es frühe führest zu seinem ewigen Heile. Willst du unser liebes Kind uns aber noch lassen, dann, o Herr, wollen wir es von neuem freudig aus deiner Vaterhand nehmen als lebendigen Zeugen deiner Macht und deiner Gnade. Dann aber schenke uns auch Kraft und Weisheit, es für dich und dein himmlisches Reich zu erziehen. Amen. Lied Nr. 3355: Befiehl oͤu deine Wege.

f) Fürbitte der Angehörigen für einen Kranken

hilf du uns, Sott, unser Helfer, um deines Namens Ehre willen! Ps. 79, 9.

Vater, wir flehen zu ir für unseren Kranken, der uns so wert und teuer ist. Kann es dach deiner Weisheit geschehen, so laß ihn genesen und erhalte uns ihn, den wir so innig lieben. Doch wir unterwerfen uns mit demut deinem heiligen Willen, wenn auch mit banger Besorgnis und mit Tränen. Hilf, Helfer, hilf, denn wenn du willst, so kannst du uns wohl helfen. Du hast uns ja gesagt: Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, so sollst du mich preisen. Vater, wir rufen dich an: Ist es möglich, so laß uns den bittern Relch der Trennung nicht trinken, gib viel⸗ mehr, daß wir für Rettung und Erhaltung dich preisen und dir danken können. Mildere, o Gott, die Schmerzen unseres lieben Kranken und tröste, beruhige, stärke ihn oͤurch deinen Geist. Und soll, o Herr über Leben und Tod, nach deinem väterlichen Rat⸗ schluß seine Todesstunde herannahen, ach, so mache sie ihm sanft und selig. Stärke dann mit Kraft aus der höhe den Scheidenden 601