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Evangelisches Gesangbuch für das Großherzogtum Hessen / Evangelische Landeskirche
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ift. Mein herr sei bei mir in cheiöen soll von bei im letzten Ist's aber dein im sein soll in ch nach deinem

mit mir.

nomahl achen, und will

ich sage dir Lob Rerquickt und keit willen, du esen Trank des uf im Glauben interwerfe und ise. Gib, daß degenwärtiges den möge von

ꝛiben.

ich habe an dir

ich mit Krank⸗ jast:Ich bin lucht, auf dich r allen Dingen mehmen, mir Hoffnung und 6 das Gefühl d meine Buße

Gebete in besonoͤeren Lebenslagen

aufrichtig und ernsthaft machen. Ich habe niemand im Himmel und auf Erden, der mir helfen, mich stärken und beruhigen könnte, als dich, den treuen Helfer in aller Rot. O mein Vater, du hast mir eine Last aufgelegt, hilf sie mir auch tragen; lindere meine Schmerzen, erquicke meine matte Seele mit deinem himmlischen Troste; schenke mir Geduld und Gelassenheit; läutere meinen Glauben in der Hitze der Trübsal. Herr, du Allmächtiger, bei dir ist kein ding unmöglich; wenn du willst, kannst on mich wieder gesund machen. Bin ich noch nicht reif für die Ewigkeit, o so ver⸗ längere noch meine Snadenzeit, daß ich künftig dir wohlgefällige Früchte bringen möge. Ja, Herr, ich gelobe es, daß ich mit Leib und Seele mich dir heiligen will, wenn du mich wieder aufkommen lässest. Sollte aber in deinem heiligen Rat mein Ende beschlossen sein, so bitte ich dich flehentlich um die Gnade, selig sterben zu dürfen. Vater, nicht mein, sondern dein Wille geschehe. Herr, dir lebe ich; dir sterbe ich; dein bin ich tot und lebendig. Amen. Lied Nr. 293: Auf dich hab ich gehoffet, Herr.

b)

die Angst meines Herzens ist groß; führe mich aus meinen Nöten. Ps. 25, 17.

Du frommer und getreuer Gott und Vater unseres herrn Jesus Christus, ich bitte dich von Herzen, du wollest mich in meiner Not nicht verlassen, sondern mit dem Licht deiner waͤhren Er kenntnis erleuchten, daß ich darin aus der Finsternis dieser Welt und meiner schweren Krankheit zu dir, dem ewigen Lichte, möge wandeln. O herr, sei du bei mir, wenn ich sterben soll; stehe du mir zur rechten hand, wenn ich meinen Geist aufgeben muß; tröste und stärke mich im festen Vertrauen auf deine große Gnade und Barmherzigkeit. Ach, Herr, laß das letzte Wort deines lieben Sohnes am Stamme des Kreuzes auch mein letztes Wort sein, daß ich mit gläubiger Zuversicht im Herzen sagen darf: Vater, in deine hände befehle ich meinen Geist; denn du hast mich er⸗ löset, du getreuer Hott. Und wenn ich aus Schwachheit solches nicht mehr sprechen kann, so laß doch mein Herz also in der Stille zu dir rufen nud seufzen. Amen.

Lied Nr. 439: Christus, der ist mein Leben.