Aoͤvent
2. Er ist gerecht, ein Helfer wert,/ Sanftmütigkeit ist sein Ge⸗ fährt,/ sein Rönigskron ist Heiligkeit,/ sein Zepter ist Barmherzig⸗ keit j/ all unsre Not zu End er bringt;/ derhalben jauchzt, mit Freu⸗ den singt:/ Gelobet sei mein Gott,/ mein Heiland, groß von Tat!
3. O wohl dem Land, o wohl der Staoͤt,/ so diesen König bei sich hat;/ wohl allen herzen insgemein,/ da dieser König ziehet ein!/ Er ist die rechte hreudensonn,/ bringt mit sich lauter Freud und Wonn.„Gelobet sei mein Gott,/ mein Tröster früh und spat!
4. Macht hoch oͤie Tür, die Tore weit,/ das herz zum Tempel macht bereit;/ die Palmen der Sottseligkeit/ streut hin mit Andacht, Lust und Freud; /so kommt der König auch zu euch,/ ja Heil und Leben mit zugleich./ Gelobet sei mein Gott,/ voll Rat, voll Tat, voll Gnad!
5. Romm, o mein heiland Jesu Christ,/ des Herzens Tür dir offen ist;/ ach, zeuch mit deiner Gnade ein,/ dein Freunoͤlichkeit auch uns erschein./ Dein heilger Geist uns führ und leit/ den Weg zur ewgen Seligkeit!/ dem Namen dein, o Herr,/ sei ewig Preis
und Ehr! Georg Weißel, + 1635. Mel. Nun komm(15. JZahrhundert.) der heiden Heiland. 1 6 Erfurt 1524.
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1. Gott sei dank dͤurch al ⸗öle Welt,/ der sein Wort be⸗
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stän ⸗dig hält/ un! der Sün⸗der Trost und Rat/
P‚ 22 zu uns her ⸗ ge ⸗ sen ⸗det hat. 2. Was der alten VLäter Schar/ höchster Wunsch und Sehnen war,/ und was sie einst prophezeit,/ ist erfüllt in Herrlichkeit. 5. Zions Hilfund Abrams Lohn//Jakobs heil und davids Sohn,/ Wunderbar, Rat, Rraft und held/ hat sich treulich eingestellt.


