Nr. 27, 28 Advent. 14 Mel. Wie schön leuchtet der Morgen⸗ und dir und unsrem Nächsten stern ꝛc. treu, aufrichtig, ohne Heuche⸗
27 Der Heiland kommt,
lobsinget ihm, dem Herrn, dem alle Seraphim das Heilig, Heilig singen! Er kommt, der eingeborne Sohn, und steigt von seines Himmels Thron, der Welt das Heil zu bringen. Preis dir, daß wir von den Sünden Rettung finden; höchstes Wesen, durch dich werden wir genesen.
2. Willkommen, Friede⸗ fürst und Held, Rat, Vater, Kraft und Heil der Welt, willkommen hier auf Erden! Du kleidest dich in Fleisch und Blut, wirst Mensch und willst der Welt zu gut selbst unser Bruder werden. Ja du, Jesu, kommst uns Armen voll Erbarmen nun entgegen, wandelst unsern Fluch in Segen.
3. Du bringst uns Trost,
Zufriedenheit, Heil, Leben, ewge Seligkeit; sei hoch dafür gepriesen! O Herr,
wie viel zu schwach sind wir, die Treue zu vergelten dir, die du an uns bewiesen! Von dir, da wir im Verder⸗ ben müßten sterben, kommt das Leben. O was kannst du Größres geben!
4. Wir bringen dir ein dankbar Herz, gebeugt durch Buße, Reu und Schmerz, bereit, vor dir zu wandeln,
lei, zu denken und zu handeln. Zu dir flehn wir: hilf uns Schwachen, daß wir wachen, beten, ringen und des Fleisches Lust bezwingen.
5. Laß uns zu unserm ewgen Heil an dir im wahren Glauben Teil durch deinen Geist erlangen; auch wenn wir leiden, auf dich sehn, im Guten immer weiter gehn, nicht an der Erde hangen, bis wir zu dir mit den Frommen ewig kommen, dich erheben und in deinem Reiche leben.
S. Diterich, 1 1797.
Mel. Die Tugend wird durchs Kreuz geübet ꝛc.
28 Was wär ich ohne dich gewesen? Was würd ich ohne dich nicht sein? Zu Furcht und Aengsten auserlesen, ständ ich in weiter Welt allein. Nichts wüßt ich sicher, das ich liebte; die Zukunft wär ein dunkler Schlund, und wenn mein Herz sich tief betrübte, wem tät ich meine Sorge kund? 2. Einsam, verzehrt von Lieb und Sehnen, erschien
mir nächtlich jeder Tag; ich folgte nur mit heißen Tränen dem wilden Lauf
des Lebens nach; ich fände
im Getümmel und hoff⸗
Unruh
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