Nr. 18
Herz in euch bestellt! Bald wird das Heil der Sünder, der wunderstarke Held, den Gott aus Gnad allein der Welt zum Licht und Leben versprochen hat zu geben, bei allen kehren ein.
2. Bereitet doch fein tüch⸗ tig den Weg dem großen Gast, macht seine Steige richtig, laßt alles, was er haßt; macht eben jeden Pfad, die Tale rings erhöhet, macht niedrig, was hoch stehet, was krumm ist, macht gerad!
3. Ein Herz, das Demut liebet, bei Gott am höchsten steht; ein Herz, das Hochmut übet, mit Angst zu grunde geht; ein Herz, das richtig ist und folget Gottes Leiten, das kann sich recht bereiten, zu dem kommt Jesus Christ.
4. Ach, mache du mich Armen in dieser Gnadenzeit aus Güte und Erbarmen, Herr Jesu, selbst bereit! Zeuch in mein Herz hinein, mach es zu deiner Krippen; 5 werden Herz und Lippen ir ewig dankbar sein.
V. Thilo, 4 1662.
Mel. Aus meines Herzens ꝛc. 1 8 Auf, auf, ihr Reichs⸗ genossen! der König kommt heran; empfahet un⸗ verdrossen den großen Wun⸗ dermann. Ihr Christen, geht herfür, laßt uns vor allen
Advent. 8
Dingen ihm Hosianna singen mit heiliger Begier!
2. Auf, ihr betrübten Herzen! Der König ist nicht ern. Hinweg all Angst und
chmerzen! Dort kommt der Morgenstern. Der Herr will in der Not mit reichem Trost euch speisen, er will euch Hilf erweisen, ja dämpfen gar den Tod.
3. Frisch auf in Gott, ihr Armen! Der König sorgt für euch. Er will durch sein Er⸗ barmen euch machen groß und reich. Der alles hat be⸗ dacht, der wird auch euch Hnn was Menschen nur begehren, das steht in seiner Macht.
4. Frisch auf, ihr Hoch⸗ betrübten! Der König kommt mit Macht. An uns, die Herzgeliebten, hat er schon längst gedacht. Nun wird kein Angst, noch Pein, noch Zorn hinfür uns schaden, dieweil uns Gott aus Gnaden läßt seine Kinder sein.
5. Auf, auf, mit schnellen Schritten den König eilt zu sehn! Er kommt in unsre Mitten stark, herrlich, sanft und schön. Nun tretet all heran, den Heiland zu be⸗ grüßen, der alles Kreuz ver⸗ süßen und uns erlösen kann.
6. Der König will beden⸗ ken die, so er herzlich liebt, mit köstlichen Geschenken, als der sich selbst uns gibt—
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