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Gesangbuch für die evangelische Kirche im Großherzogtum Hessen : [nebst] Gebete zur häuslichen Andacht
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Nr. 7, 8

Mund und Ohren; unser Bitten, Flehn und Singen laß, Herr Jesu, wohlgelingen.

2993 Einuiter T 1684.

Mel. Ach, was soll ich Sünder machen ꝛc.

7 Herr, es ist ein Tag H erschienen, der mich 6 den Himmel weist und an Gott gedenken heißt; darum komm ich, dir zu dienen; richte du mich selber zu, daß ich deinen Willen tu.

2. Stille selbst an diesem Morgen den verwirrten Lauf der Welt, der uns hier ge⸗ fangen hält; brich die Nacht der eitlen Sorgen, daß ich heut, von allem frei, dir allein ergeben sei.

3. Kröne mich mit deinen Gaben, zieh mich an mit deiner Kraft,-die den neuen Menschen schafft. Ach, was Freude werd ich haben, wenn das Herz in meiner Brust sucht am Herren seine Lust.

4. Laß die Predigt wohl⸗ gelingen, steh auch deinem Worte bei, daß es in mir kräftig sei. Unser Beten, unser Singen, und was sonst noch wird getan, siehe du mit Gnaden an!

C. Neumann, T 1715.

Mel. Gott des Himmels ꝛc.

ut mir auf die schöne 8; Pforte, führt in

Gottes Haus mich ein; ach,

Der Tag des Herrn. 4

wie wird an Annin Orte meine Seele fröhlich sein! Hier ist Gottes Angescht; hier ist lauter Trost und Licht.

2. Ich bin, Herr, zu dir gekommen, komme du nun auch zu mir; wo du Woh⸗ nung hast genommen, da ist lauter Himmel hier. Zeuch in meinem Herzen ein, laß es. Tempel sein!

3. Laß in Furcht mich vor 40 bren heilge du Leib, Seel und Geist, daß mein Singen und mein Beten dir ein lieblich Opfer heißt. 10 du, Herr, Mund und Ohr, zeuch d das Herz zu dir empor!

4. Mache mich zum guten Lande, wenn dein Saatkorn auf mich Lalht⸗ gib mir Licht in dem n Berstande, und was mir wird vorgestellt, präge meinem Herzen ein, laß es mir zur Frucht gedeihn!

5. Stärk in mir den schwachen Glauben, laß dein teures Kleinod mir nimmer aus dem Herzen rauben; halte stets dein Wort mir für, daß es mir zum Leitstern dient und zum Trost im Herzen grünt.

6. Rede, Herr, so will ich hören, und dein Wille werd erfüllt! Nichts laß meine Andacht stören, wenn der Brunn des Lebens quillt; speise mich mit Himmelsbrot, tröste mich in aller Not!

B. Schmolck, 4 1737.

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unsre 2. Füße du, süßer