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Gesangbuch für die evangelische Kirche im Großherzogtum Hessen : [nebst] Gebete zur häuslichen Andacht
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Nr. 2, 3

Hütte, bis ich scheid einmal. Indessen gib mir, dich zu schauen, o Lebenslicht, den Gnadenstrahl! So feir ich recht den Tag der Sonnen, so hab ich meine Ruh in dir; ach, habe du dein Werk in mir! Vollführe, was du hast begonnen!

7. Wenn sich des Lebens Werktag enden, so ruh, von allem Frondienst los, mein Geist in Gottes Vaterhänden, mein Leib in Dad Mutter Schoß, bis beides feiern wird dort oben, wo man in sicherm Frieden ruht, nichts denket, redet oder tut, als dich zu lieben, dich zu loben.

Chr. Wegleiter, 4 1706.

Mel. Gott des Himmels ꝛc.

2 Geser Gott von alten

Zeiten, dessen Hand

Welt regiert, dessen Treu

auf allen Seiten mich von

Jugend auf geführt: heute

weckt des Tages Lauf mich zu lauter Andacht auf.

2. Ach, wie lieb ich diese Stunden, denn sie sind des Herren Fest, das mit so viel Trost verbunden, da mein Gott mich ruhen läßt und durch seinen guten Geist mir den Weg zum Leben weist.

3. Habe Dank für diesen Morgen, der mir Zeit zum Guten schenkt; das sind unsre besten Sorgen, wenn der Mensch an Gott gedenkt und

Der Tag des Herrn.

von Herzen betet, singt, daß es durch die Wolken dringt.

4. Was ist schöner, als Gott loben? Was ist süßer, als sein Wort? Da das Herz zu Gott erhoben, offen sieht des Himmebz Pfort! Selig ist, wer Tag und Nacht also nach dem Himmel tracht.

5. O mein Gott, sprich selber Amen, denn wir sind dein Eigentum; alles preise deinen Namen, alles mehre deinen Ruhm, bis es künftig wird geschehn, daß wir dich im Himmel sehn.

Kasp. Neumann, 1 1715.

Mel. Meinen Jesum laß ich nicht 2.

3 Liht vom Licht, erleuchte

mich bei dem neuen Tageslichte; Gnadensonne, zeige dich meinem muntern Angesichte; wohne mir mit Glanze bei, daß mein Sabbat fröhlich sei.

2. Brunnquell aller Selig⸗ keit, laß mir deine Ströme fließen; mache Mund und Herz bereit, deiner Gnade zu genießen; streu das Wort mit Segen ein, laß es hundert⸗ früchtig sein!

3. Zünde selbst das Opfer an, das auf meinen Li pen lieget; sei mir Weisheit, Licht und Bahn, daß kein Irrtum mich betrüget und kein frem⸗ des Feuer brennt, welches dein Altar nicht kennt.

alleze singe keit schwi Vorse im H

5. in di Herze mir, Kerze zu, e

6. weiht keiten lichkei reiten nichts deiner

3 4

deiner zünd

deiner du der ganzer zur 6 Hallel

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