Von det Schwelle des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart
Johann Ffriedrich Möller, geb. 1789 in Srfurt, dort in ver⸗ schiedenen geistlichen Stellen, 1843 Seneralluperintendent in Magdeburg, wo er 1861 starb. Nr. 380, von ihm 1816 für seine durch Kriegsnot verarmte Erfurter Gemeinde veröffentlicht, wo⸗ durch reiche Spenden eingingen, und Nr. 458.
Karl Rudolf Ragenbach, geb. 1801 in Balel, faft so Jahre lang dort Professor für Kirchengeschichte und als eine„Friedensgestalt der streitenden Kirche“ von Einfluß auf das kirchliche Leben der reformierten Schweiz, gest. 1874. Nr. 515.
Morit Görcke, geb. 1803 in Stettin, Gustav Knaks Schwager, Bilfeprediger und Konrektor in Pyritz, tarb 1883 in Zarden (Pommern). Nr. 425.
Sottlieb Christoph Kdolf von Rarleh, geb. 1806 in Nürnberg, Pfarrer und Profefsor in Leipzig, Oberhofprediger in Dresden, gest. 1879 als Oberkonsistorial⸗Prälident in München. Nr. 548.
Gerhard Sti 6 geb. 1809 in Norden(Ostfriesland), spüter Privat⸗ gelehrter in Potsdam, gest. 1882. Durch die BRerausgabe seines zunverfülschten Liedersegens“ wirkte er für die urlprüngliche Textgestaltung unserer Kirchenlieder. Nr. 535.
Friedrich Ahlfeld, geb. 1810 in Mehringen lat s0. Pfarrer in Balle(St. Laurentius) und Leipzig, gest. dalelbst 1884 als Geh. Kirchenrat. Nr. 439.
August Bermann Nalter, geb. 1817 in 80 hrbt Theologe, doch infolge Taubheit ohne Pfarramt, gest. 1880 in Leipzig. Nr. 477. Kornelius Friedrich Adolf Krummacher, geb. 1824 in Ruhrort, Sohn von friedrich Klilhelm K., Enkel von Friedrich Adolf K., war Rofprediger in Ralberstadt, dann Oberpfarrer in Barby, gest. 1884. Nr. 519.
Rudolf Kögel, geb. 1829 in Birnbaum(Posen), Oberhofprediger in Berlin, nach langem Leiden gest. 1896. Ein bedeutender Pre⸗ diger und Kirchenpolitiker. Nr. 128 dichtete er in seiner Jugend nach dem Tode seiner Mutter und anderen Erfahrungen.
Unbekannter Rerkunft: Nr. 365, 366, 427, 451, 524, 525, 595. c) Aus neuelter Zeit
Paul Kaiser, geb. 1852 in Züllichau(Brandenburg), Pfarrer in Neulalz, Sagan, Stockholm und Leipzig, wo er 1917starb. Nr. 536.
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