Das Jahtrhundert des großen Krieges
David Nerreter, geb. 1649 in Nürnberg, zuerst unter schwle⸗ rigen Verhältnissen in heimatlichen Pfarrämtern, gest. 1726 als Generalsuperintendent in Stargard. Nr. 501.
Cyriakus Günther, geb. 1650 in Goldbach(Sotha), gest. 1704 als Gymnasiallehrer in Gotha. Nr. 388, 453.
Unbekannter Rerkunft: Nr. 80, 116, 320, 327, 344, 352, 358, 376, 541, 568, 581.
d) Dse Nachhriegszeit und die Vorläufer des Pietismus
Johonn Scheffler, geb. 1624 in Breslau, Leibarzt des Herzoge
o. Oels, durch mystische Studien der luth. Kirche entfremdet, seit
1053 katholilch(unter dem Namen Angelus Silesius), Pranzis⸗
ganermönch, Priester, Rofmarschall des Flirftbischofs v. Breslau,
Segner der Protestanten, starb 1677. In seinen Liedern vielfach
pantheiltische Mystin und überschwengliche Jesusliebe. Nr. 163,
199, 200, 201.
Chriltian Knort von Rolenroth, geb. 1636 in Alt⸗Raudten Schlel.), Beamter des katholischen ystikers Pfalzgrafen zu ulzbach, beschäftigte sich viel mit Geheimwissenschaft(Alchimie),
gest. 1089. Nr. 270.
Slülabeth von Senitz, geb. 1629 in Rankau(Schlesien), Rofdame
in Brieg und Oels, dann in stiller Zurückgezogenheit, dichtete
in johann Schefflers Art, gest. 1679. Nr. 50.
Amilie Juliane Grtfin von Schwarzburg-Rudolltadt geb.
Gräfin v. Barby, geb. 1537 als flüchtlingskind auf der Beidecks⸗
burg bel Kudolstadt, früh verwaift, Pflegeschwester und dann
Gemahlin des regierenden Grafen Alb. Ant. v. Sch. Nr. 252, 330.
Chriltian Scriver, geb. 1629 in Rendsburg(Schleswig), Pfarrer
in Stendal und silagdeburg, Rofprediger in Quedlinbürg, Ver⸗
fasser vieler Erbauungeschriften, gest. 1593. Nr. 281, 446. ö
QMolfgang Christoph Dehler, geb. 1660 in Nürnberg, krünklich,
anfangs Juwelier, dann Theologe, Konrektor in seiner Vaterstadt,
gelt. 1722. Nr. 203, 503.
johann Sottfried Olearius, geb. 1635 in Ralle a. S., gest. 171
als Superintendent und Konsiltorialrat in Arnstadt. Nr. 346.
Salomon Lishow, geb. 1640 in Niemitzsch(Laulitz), starb als
Diakonus in Klurzen 1689. Nr. 533.
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