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Deutsches evangelisches Gesangbuch / [Herausgeber Hans Beck]
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Die Dichter der Lieder

Georg Klerner, geb. 1589 in Preuhisch⸗Bolland(Ostpr.), Pfarrer in Königoberg, gest. 1643. Nr. 40 nach dem Lateinischen des Franziskaners Bonaventura(13. Jahrh.).

Reinrich Albert, geb. 1604 in Lobenstein in Thür., Neffe des berühmten Komponilten Reinrich Schüß, Organist in Königs⸗ N der IMuliker des Dichterbundes um Simon Dach, gest. 1651. r. 266. Valentin Thilo, 1607 in Königsberg, Professor der Beredlamkeit und Haitglied des Dichterbundes, gest. 1662. Nr. 6. datthäus Apelles von Löwenltern, geb. 1524 in Neultadt (Schlel.), Sohn eines Sattlers Löwe, Lehrer, Husikdirektor in Bernstadt, Kailerl. Rat, als solcher geadelt, Rerzogl. Staatsrat in Breslau, gelt. 1648. Nr. 101, 246. ö Christian Keimann, geb. 1007 in Pankrah bei Pilsen, Sohn eines Pfarrers, der, aus Böhmen vertrieben, nach Zittau flüchtete. Dort Rektor des Gymnaliums, starb 1662. Nr. 14 als Nleihnachtsspiel für seine Schule in Friedenshoffnung, Nr. 127 auf den Nahlspruch des fterbenden Kurfürsten Joh. Georg v. Sachsen(Ieinen Jesum lah ich nicht) gedichtet. Andreas Gryphius(Sreiff), geb. 1616 in Glogau, nach langen Auslandereilen Syndikus daselbst, berühmter Dichter aus der Schlelischen Dichterschule(Hartin Opitz, Joh. RHeermann u. a.), starb 1664. Nr. 325. Beinrich Held, geb. 1620 in Suhrau(Schlel.), Rechtsanwalt in Fraustadt(polen), gelt. in Altdamm bei Stettin 1659. Nr. 7, 81. Johann Rift, geb. 1607 in Ottensen, Pfarrer in Aledel(Nolltein), neben IA. Opitz der berühmtelte Dichter seiner Zeit, zum Dichter gekrönt und zum Kaiserl. Pfalzgrafen erhoben, Iilitgl. der Frucht⸗ dringenden Gelellschaft, Gründer desElbschwanordens, aber auch leidgeprüft, ltarb 1667. Nr. 4, 23, 30, 43(I. Str. aus einem hath. Lied), 134, 247, 277, 321, 356, Ernst Chriltoph Romburg, geb. 1605 in Mihla bei Eisenach, Rechtsanwalt in Naumburg, urspr. weltl. Dichter, durch viele Leiden der geiftl. Dichtung Zugewaͤndt, Hitgl., derFruchtbrin⸗ genden Gelellschaft und desElbschwanordens, gest. 1681. Nr. 2, 42, 71. ichael Franck, geb. 1609 in Schleufingen, erst Bäücker, dann Lehrer in Coburg, gekrönter Dichter imElbschwanorden, starb 1667. Nr. 129, 324.

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