Advent 30
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Halmen;/ so ists dem ger ren an ⸗ ge⸗nehm.
2. O mächtger Herrscher ohne Heere,/ gewaltger Rämpfer ohne Speere, /o Friedensfürst von großer Macht! s/ Es wollen dir der Erde Herren/ den Weg zu deinem Throne sperren;/ doch du gewinnst ihn ohne Schlaͤcht.
3. Dein Reich ist nicht von dieser Erden;/ doch aller Erden Reiche werden/ dem, das du gründest, untertan./ Bewaͤffnet mit des Glaubens Worten,/ zieht deine Schar nach den vier Orten/ der Welt hinaus und maͤcht dir Bahn.
4. Und wo du kommest hergezogen,/ da ebnen sich des Meeres Wogen,/ es schweigt der Sturm, von dir bedroht./ Du kommst, auf den empörten Triften/ des Lebens neuen Bund zu stiften,/ und schlägst in Fessel Sünd und Tod.
5. O Herr von großer Zuld und Treue,/ o komme du auch jetzt aufs neue/ zu uns, die wir sind schwer verstört!/ Not ist es, daß du selbst hienieden/ kommst zu erneuern deinen Frieden,/ dagegen sich die Welt empört.
G. O laß dein Licht auf Erden siegen,/ die Macht der Finsternis erliegen/ und loͤsch der Zwietracht Glimmen aus,/ daß wir, die Völker und die Thronen,/ vereint als Bruͤder wieder wohnen/ in deines großen Vaters Saus.
Sriedrich Rückert, T I866.
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