h diese Stun⸗ des Herren iel Trost ver⸗ tt mich ruhen n guten Geist Leben weist. r diesen Mor⸗ zum Guten re besten Sor⸗ nsch an Gott erzen bet und 9die Wolken
mals Gott die⸗ Us sein Wort, ie die Bienen in fort? Selig acht also nach
„sprich selber d dein Eigen⸗ deinen Namen, Ruhm, bis es „daß wir dich
nn g. 1648 1715.
Gott läßt walten.
Ort zu nen⸗ tes Wort im Licht und Recht ,„‚ und Zion „ da man im eit dem Herren
vo die Lebens⸗ teuer worden solchem wüsten dunkle Spuren wird der Ort
beweint, wo Gottes Wort ent⸗ fernet scheint.
3. Wir dürfen keinen Zweisel tragen, als wär allhier nicht Gottes Haus; wo wir nach Gottes Worte
fragen, da macht er eine Kirche draus: sie sei nun zahlreich oder
klein, so muß sie ihm doch heilig sein.
4. So treten wir im Geist zusammen, so singen wir des Herren Lied, so bringen wir die Opferflammen, auf welche Gott in Gnaden sieht; so lesen wir und hören an, was Gottes Wort uns lehren kann.
5. Ach Herr, gieb selber das Gedeihen, laß doch kein Wort vorüber gehn, laß uns die Seelen⸗ speis erfreuen, laß unser Herz erquicket stehn, gieb unsrer Einfalt deutlich ein das, was uns kann erbaulich sein!
6. Erhalt uns bei dem Glau⸗ bensgrunde, den du den Eckstein hast genennt, daß man dich nicht nur mit dem Munde, auch mit dem Herzen selbst bekennt. Wenn uns die Welt Verfolgung dräut, so gieb, o Herr, Beständigkeit!
7. Ja bau du selbst in unsrer Seele dir ein lebendig Gotteshaus, so wird in dieser Jammerhöhle ein angenehmer Sabbath draus, bis wir in jenen Tempel gehn und vor des Lammes Stuhle stehn.
Benjamin Schmolck g. 1672 4 1737.
10. Mel. Herr Jesu Christ, dich zu uns wend. Min Gott, die Sonne geht herfür, sei du die Sonne selbst in mir, du Sonne der
Sonntagslieder. 5
Gerechtigkeit, vertreib der Sünden Dunkelheit!
2. Mein erstes Opfer ist dein Ruhm, mein Herz ist selbst dein Eigentum; ach kehre gnädig bei mir ein, du mußt dir selb:st den Tempel weihn.
3. Gieb, daß ich meinen Fuß bewahr, eh ich mit deiner Kirchen⸗ schar zum Hause Gottes wallen geh, daß ich auch heilig vor dir steh.
4. Bereite Herze, Mund und Hand und gieb mir Weisheit und Verstand, daß ich dein Wort mit Andacht hör, zu deines großen Namens Ehr.
5. Schreib alles fest in meinen Sinn, daß ich nicht nur ein Hörer bin; verleihe deine Kraft dabei, daß ich zugleich ein Thäter sei.
6. Hilf, daß ich diesen ganzen Tag mit Leib und Seele feiern mag; bewahr mich vor der argen Welt, die deinen Sabbath sündlich hält.
7. So geh ich denn mit Freude hin, wo ich bei dir zu Hause bin. Mein Herz ist willig und bereit, o heilige Dreieinigkeit!
Benjamin Schmolck g. 1672 1 1737.
I1.
Mel. Weicht, ihr Berge, fallt, ihr Hügel. Dbut mir auf die Pforte,
führet mich in Zion ein! Ach wie wird an diesem Orte meine Seele fröhlich sein! Hier ist Gottes Angesicht, hier ist lauter Trost und Licht.
2. Ich bin, Herr, zu dir ge⸗ kommen, komme du nun auch zu mir! Wo du Wohnung hast ge— nommen, da ist lauter Himmel


