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Evangelisch-lutherisches Gesangbuch der Hannoverschen Landeskirche : [Nebst] Gebete [und] Lektionar [und] Ordnung d. Haupt- Gottesdienstes an Sonn- u. Festtagen / mit Schrift und Buchschmuck von Karl Mohrmann ; herausgegeben von dem königlichen Landes-Konsistorium
Entstehung
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gesagt, spricht er ju ihmefolge mir nach! petrus aber wandte sich um, ung sah den Ninger folgen, welchen Jesus lieb hätte, der auch an seiner Brust am Abendessen gelegen war, und gesagt hatte: HErr, wer ist es, der dich verrät? Da petrus diesen sah, spricht er zu Je⸗ su: HErr, was soll aber dieser? Jesus spricht zu ihm: Sso ich will, daß er blei⸗ be, bis ich homme, was gehet es dich an folge du mir nach! Da ging eine

kede aus unter den Brüdern: Dieser Junger stirbt nicht. Und Jesus sprach nicht zu ihm: Er stirbt nicht, sondern: 50 ich wlll, daß er bleibe, bis ich komme, was gehet es dich an? Diles ist der Junger, der von diesen dingen zeuget, und hat dies geschrieben; und wir wissen, daß sein Zeugnis wahr⸗ haftig ist.

Hierauf erfolgte die ofsenbarung des Crlösers auf einem Berge in Gallläa.

Uach matth. 26, vergl. mit dem Cvangellum am himmelfahrtstage.

Wohin auch wahrscheinlich die nach 1.

Ror. 15, U. C mehr denn fünfhundert

Brüdern widerfayrene Erscheinung gehört. Uach selbiger ist er gesehen wor⸗ den von Jakobo; darnach von allen Aposteln.

Slehe die Epistet am 11. Sonntage nach Trinitatis.

bel seiner Himmelfahrt. Er führte sie nämlich hinaus bis gen

Himmel. Sie aver beteten ihn an, ung

Bethanta, und hob die hände auf und Rehrten wieder gen Jerusalem mit gro⸗

segnete sie. Undtes geschah, da er sie seg⸗ nete, schten er von iynen und fuhr gen

her Freude, und waren allewege im kempel, priesen und loveten oott.

Slehe auch as Evangelium und die Epistel am himmelfahrtstage. Und in Ansehung der dem Paulo nach der vorhin angesogenen Epistel geschehenen sehr mernwürdigen offenbarung Rpostelgesch. Kap. 9.

Die Beschreibung von der Zerstörung Jerusalems.

Alis das vormals von Gott so außeror⸗ dentlich begnadigte Volk der Juden das Maß seiner gehäuften Sunden durch die Verwerfung und Kreuzigung des unter lynen erschienenen heilandes der Welt erfüllet hatte, so näherte sich dasselbe demsenigen erschrecklichen Strafgerichte mmer merklicher, welches durch die Propheten und den mitleidigen Erlöser selbst mittränen juvorverkündiget war und in der gänzlichen Zerstörung Jeru⸗ salems und des ganjen jliaischen Reichs der Welt ein velehrendes Denkmal vor Augen legte, wie schwer der Zorn Gottes gegen beharrliche Verächter seiner 6na⸗ de, und wie groß insonderheit die Ver⸗ schuldung sei, die dieses unglückliche Volk durch die vergleßung des unschul⸗ digen und heiligen Blutes Jesu christi auf sich geladen.

Josephus erzählt verschiedene vor dem Ausbruche dieser oerichte Gotles herge⸗ gängene Zeichen; allein die sicherste und nächste Anjeige davon war wohr das sich in dem jüldischen Reiche im⸗ mer weiter ausbreitende gäniliche Ver⸗ derben. man verliey nun völlig die heiligen Gesetze Gottes, setzte die ganje keligion nur in eine abergläubische Be⸗ obachtung äußerlicher Gebräuche, und überließ sich mit einem frechen Leicht⸗ sinn allen Lastern. Daher nahmen Un⸗ oranungen und Spaltungen in allen Ständen immer mehr überhand; Je⸗ rusalem und das ganje and ward mit Käubern und mördern angeflillt, und die ganze Uation beschleunigte ühren Untergang durch ihre eigene Zerrüttung mehr, als die 6ewalt der Römer.

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