Druckschrift 
Evangelisch-lutherisches Gesangbuch der Hannoverschen Landeskirche : [Nebst] Gebete [und] Lektionar [und] Ordnung d. Haupt- Gottesdienstes an Sonn- u. Festtagen / mit Schrift und Buchschmuck von Karl Mohrmann ; herausgegeben von dem königlichen Landes-Konsistorium
Entstehung
Einzelbild herunterladen

nach dem õrabe Jesu vegaven, um ihn mit den zubereiteten Spejereien ju sal⸗ ben, wird noch vor ihrer Ankunst das

Siehe das Cvangelium am 1. Ostertage,

Unter ihnen kommt maria magdalena zu dem srabe und siehet, daß der Stein vom Grabe hinweg war. Da läuft sie, kommt zu Simon petro und dem andern Jünger, welchen Jesus lieb hatte, und spricht ju ihnen: Sie haben den hẽrrn weggenommen aus dem õrabe, und wir wissen nicht, wo sie ihn hingelegthaben. Siehe das Evangellum des 1. Ostertages,

Unterdessen ging Petrus und der andre Jünger auf die von der maria magda⸗ lena erhaltene nachricht hinaus und kamen jum Grabe. Es liefen aver die jween miteinander, und der andre zünger lief zuvor, schneller denn petrus, und kam am ersten zum Grabe, guchet hinein, und sieyet die veinen gelegt; er ging aber nicht hinein. Da kam Simon petrus iyhm nach, ung ging hinein in das Grab, und sleyet die Leinen gelegt, und das Schweißtuch, das Jesu um das haupt gevunden war, nicht vei die keinen gelegt, sondern beiseits, ein. gewickelt, an einem vesondern Ort; und es nahm ihn wunder, wie das zuginge. Da ging auch der andre zünger hinein, der am ersten zum 6rabe kam; und say, und glaubte es. Denn sie wußten die Schrift noch nicht, daß er von den koten auferstehen müßte. Dda gingen die jünger wieder zusammen.

jesus aber, da er auferstanden war früh am ersten Tage der Sabbather, er⸗ schien er am ersten der Maria magda⸗ lena, von welcher er sieben Teufel aus⸗ getrieven hatte. Diese Maria nämlsch (die petro und dem andern Jünger ge⸗ folgt und vei deren Weggehen zurück⸗ geblieven war) stund vor dem Grabe, und weinte draußen. Als sie nun wein⸗ te, guckte sie in das orab, und siehet zween Engel in weißen Kleidern sihen, einen zu den häupten und den andern zu den füßen, da sie den veichnam Zesu

6rab gesu vei seiner Rufersteyung unter einem Erdbeben durch einen Engel jur großen Bestürzung der hüter eröffnet.

vergl. mit matth. 28 und. Luc. 24, J.

Auch die übrigen Weiber sehen den Stein abgewäljt und geyen hinein in das rab, wo sie den Leib Jesu nicht finden, aver zu verschiedenen malen durch Engel die Versicherung seiner Rufersteyung und den Ruftrag erhalten, solche seinen jüngern ju ver⸗ kündigen.

vergl. mit matty. 2s und Luc. 24, 2I. chen zu ihr: Weib, was weinest du? Sie spricht juihnen:Sie haben meinenherrn weggenommen, ung ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben. Und als sie das sag⸗ te, wandte sie sich zurück, und siehetJesum stehen, ung weiß nicht, daß es Jesus ist. Spricht Zesus zu ihr: Weib, was weinest du? Wen suchest du? Sie meinet, es sei der 6ärtner, und spricht ju ihm: herr, häst du ihn weggetragen, so sage mir, wo häst du ihn hingelegt? so will ich ihn holen. Spricht Jesus zu ihr: Ma· ria! Da wandte sie sich um, und spricht zu ihm: Rabbunt, das heißet sueister. Spricht Jesus zu ihr: Rühre mich nicht an; denn ich vin noch nicht aufgefahren ju meinem vater. 6ehe aber hin ju meinen Brüdern, und sage ihnen: Jch fahre auf zu meinem Vater und zu eu⸗ rem Vater, zu meinem 6ott und ju eu⸗ rem Gott. Maria magdalena kommt, und verkündiget den Jüngern, die mit iym gewesen waren, die da Leid trugen und weineten: Ich habe den herrn ge⸗ sehen, und solches hat er zu mir gesagt. Und dieselbigen, da sie hörten, daß er lebte und wäre ihr erschienen, glaubten sie nicht.

Gleich nach dieser ersten Erscheinung des herrn Jesu geschah die zweite den übrigen Weibern, als sie auf dem We⸗ ge waren, um die Verkündigung der Engel den züngern anzujeigen. Zu wel⸗ cher Zeit auch die hüter des õrabes den hohenpriestern von demjenigen, was

hingelegt hatten. Und dieselbigen spra⸗

216

geschehen war, Nachricht vringen, aber

von se Verfälse Werden.

Hach a

Und am Slehen

llenen e 8

Darnad den Jun r offer beieing der da von fa Zebedd