Das Metertrinken.v
¶Aber klar. Wärꝰ ja gelacht. v Dietz sprang auf, griff nach einer vollen Flasche, füllte die Glãser und begann mit dem Trinken.
Marofke trat neugierig hinzu und prüfte die geleerten Gläser.
In der Mitte des„Meters' angekommen, machte Dietz eine Pause, reckte sich und tupfte umstãndlich die Schweiß- tropfen ab, die ihm auf die Stirn getreten waren.
Hulda, die auf Kloboczniks Schoß saß, quietschte: aIch hab's doch gewußt, es geht ihm die Puste aus.v
(Ach, halt doch die Klappe l* wurde sie von Gerda an- gefahren.
(Laß sie nur, Gerdachen 1v Dietz tat Huldas Verdãchti- gung mit einer weitausholenden Gebärde ab. Dabei stieß er ein paar Glãser um. Marofke erhielt einen großen Sprit- zer auf Uniformjacke und Hose. Dietz stotterte: Werzei- hung, Herr Un'off'zier. War ganz gegen meine Absicht... dũrfte ich vielleicht... dv
¶Geschehen ist geschehenv, erklärte Marofke großzügig, (machen Sie weiter, Schütze Dietz. v Damit verschwand er hinter der kleinen Türe, die zu den Aborten führte.
Chabrun, der still neben mir gesessen und mit einem Bieruntersatz gespielt hatte, auf dem zwei gekreuzte Reichs- kriegsflaggen und die erste Strophe des LiedesWir fahren gegen Engelland' aufgemalt waren, sagte, scheinbar völlig aus dem Blauen heraus: cJa, mir ist es wohl bestimmt, so was wie ein letztes Kettenglied zu sein. Nach mir ist es aus mit den Chabruns. Fortsetzung folgt nicht. Schluß. Parin ist das Schicksal von einer grotes ken Konsequenz. Die Bräute, die meine alte Dame für mich aussuchen wollte, sind nichts für mich gewesen. Die Braut, die ich mir selbst ausgesucht habe, ist gestorben. Und mit dem Kind stimmt's auch nicht. Das Wurm muß jetzt an die vier Jahre alt sein. v
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