,, Was wollen Sie?" fragte eine Frauenstimme, die jugendlich klang.
دو
وو
Wohnt hier Herr Martis?"
Er ist nicht daheim."
,, So, nicht? Das ist aber schlimm für mich."
Der Spalt wurde weiter. Ludwig sah vor sich eine dunkelhaarige kleine Frau in blauem Schürzenkleid.
دو
Vielleicht sehen Sie noch einmal nach? Sie müs
sen sich nicht beunruhigen."
Hinter und über der Frau faßte eine Hand nach dem Türrand. ,, Kommen Sie herein," sagte der Baẞ eines Riesen.
Ludwig wurde in ein Gelaß geführt, das Küche und Wohnraum zugleich war. Der erste Eindruck war der einer pedantischen Ordnung. Das Zimmer sah aus wie ein Musterraum in einer Ausstellung für Kleinbauten. Und da stand Martis- Martis, den er so oft im Hof des Camburger Schlosses gesehen hatte, immer hausfraulich putzend und blankreibend an Jacques Wetzlars Automobil. Ein kleines Mädchen von sieben oder acht Jahren schob auf dem Tisch in der Mitte an einer Rechenmaschine die farbigen Holzperlen hin und her. Sie trug ein blaues Schürzenkleidchen, genau nach dem Vorbild der Mutter, und war so sauber wie die Einrichtung. Sie verließ ihren Stuhl und knixte.
Die beiden Männer standen einander gegenüber. Martis überragte Ludwig um zwei Köpfe. Er sah matt und elend aus, in seinem breiten Gesicht hing 212


